Schulwegsicherheit: Stadt verstärkt Präsenz

Um die Verkehrssicherheit für Kinder an den Neumünsteraner Schulen zu erhöhen, ist die Stadt verstärkt vor Ort im Einsatz.

Zwei Kollegen des KOD sind im Anriss von der Seite zu sehen. Sie haben Dienstkleidung an und stehen rechts im Bild. Nur ihr Kopf bis zum Oberarm ist zu sehen. Auf der linken seite im Bild ist eine Schule und eine Straße zu sehen.

Kiss-and-Ride, Frankfurter Hütchen oder auch Halteverbotszonen: Was die Schulwegsicherheit betrifft, gibt es einige Möglichkeiten – viele davon sind an den Schulen in Neumünster bereits umgesetzt. Trotzdem kommt es an den Schulen oft zu einem Auto-Gedränge, wenn Eltern und Co. morgens ihre Kinder zum Unterricht fahren.

Um die Verkehrssicherheit für Kinder an den Neumünsteraner Schulen zu erhöhen, hat die Stadt Neumünster die Schulwegsicherheit nicht erst seit kurzem sehr genau im Blick. Unter anderem haben Parkplatzverlagerungen und die Einrichtung von speziellen Haltezonen seit einiger Zeit – insbesondere an den Grundschulen – Einzug erhalten. 
Dennoch: Die sogenannten Elterntaxis sorgen an einigen Schulen ganz besonders für Chaos während der Hol- und Bringzeit. Dieses Chaos vergrößert sich in Kombination mit dem Regelverkehr noch weiter. Die Folge: Aus dem Verkehrschaos entstehen gefährliche Situationen – vor allem für Kinder, die ohnehin Verkehrslagen noch nicht richtig überblicken können.

KOD und Verkehrsüberwachung für die Schulsicherheit

Deshalb geht die Stadt Neumünster jetzt noch ein paar Schritte weiter. Anfang des Jahres ist beim Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) und der Verkehrsüberwachung der Weg geschaffen worden, um verstärkt Präsenz an Schulen zu zeigen. Und so sind seit Februar Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zweimal Wöchentlich verstärkt an den Schulen unterwegs, wo das Verkehrsaufkommen besonders stark ist. Die Schulen bzw. die Straßen um die Schulen sind wechselnd zu den Hol- und Bringzeiten im Blick.
Die Stadt Neumünster hofft, dass somit einige herausfordernde Situationen in Schulnähe sich beruhigen. Der KOD und die Verkehrsüberwachung nehmen bereits positive Änderungen wahr: Durch die Präsenz der Kolleginnen und Kollegen nutzen die Autofahrer deutlich häufiger die Bereiche, die für das Rauslassen der Kinder vorgesehen sind. Die Stadt weiß aber auch, dass dies nur eine zusätzliche Maßnahme für die Schulwegsicherheit ist. 

Schulstraße als weitere Maßnahme

Auch die Schulstraße ist eine zusätzliche Maßnahme für die Schulwegsicherheit. Der rechtliche Weg zur Einrichtung einer solchen Straße ist Ende 2025 geschaffen worden. „Die Schulstraße ist ein weiterer Baustein, der genutzt werden kann, um die Verkehrssicherheit der Kinder an Neumünsteraner Schulen zu erhöhen. Gleichzeitig ist sie kein Allheilmittel“, so Frauke Schultz, Projektkoordinatorin Schulwegsicherheit. Derzeit wird ein entsprechendes Pilotprojekt an der Grundschule an der Schwale mit allen Beteiligten konkretisiert. Die Gespräche zur Konkretisierung mit den Beteiligten starten in der Kalenderwoche 17.