Neuer Treffpunkt in Ruthenberg

Aus ungenutztem Bauland ist ein moderner Treffpunkt für alle Generationen entstanden: die neue Mehrgenerationenwiese in Ruthenberg.

Stadtteilvorsteher Adrian Jendritzki und Stadtbaurätin Sabine Kling heben den Bauzaun beiseite: Die Mehrgenerationenwiese in Ruthenberg ist für die Nutzung freigegeben.
Stadtteilvorsteher Adrian Jendritzki und Stadtbaurätin Sabine Kling heben den Bauzaun beiseite: Die Mehrgenerationenwiese in Ruthenberg ist für die Nutzung freigegeben.

Aus einer lange ungenutzten Baufläche ist nun ein neuer Treffpunkt für den gesamten Stadtteil entstanden: Gegenüber des Familienzentrums Ruthenberger Rasselbande an der Straße Am Ruthenberg kann die neue Mehrgenerationenwiese ab sofort von allen Generationen genutzt werden. Wo nach den Planungen aus den 1990er-Jahren mehrgeschossige Wohnbebauung entstehen sollte, entwickelt sich nun zu einem Ort für Begegnung, Bewegung und Erholung.

Dass dort nie Wohnungen entstanden sind, liegt daran, dass sich über viele Jahre keine konkreten Interessenten für das Baugrundstück fanden. Stattdessen griff die Stadt eine Idee auf, die direkt aus dem Stadtteil kam und vom Familienzentrum Ruthenberger Rasselbande angestoßen wurde: Die bereits als Spielfläche genutzte Wiese sollte zu einem attraktiven, barrierearmen Treffpunkt für Menschen aller Generationen weiterentwickelt werden.

Auf rund 3.000 Quadratmetern bietet die Mehrgenerationenwiese jetzt zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und Verweilen. Neu gepflanzte Bäume werden künftig Schatten spenden, während Johannis- und Stachelbeersträucher die Grünfläche bereichern. Für Kinder entstand ein Sandspielbereich mit Holzhaus und Rutsche. Jugendliche und Erwachsene können die Calisthenics-Anlage nutzen, für ältere Menschen stehen Trimm-dich-Geräte bereit. Ergänzt wird das Angebot durch eine überdachte Sitzmöglichkeit, weitere Sitzgelegenheiten sowie großzügige Freiflächen für Picknick, Spiel und Begegnung. Die Kosten betragen inklusive Planung rund 280.000 Euro. 

Familienfest zur Einweihung am 4. Oktober

„Wir hoffen, dass das Angebot Anklang findet“, erklärt Neumünsters Stadtbaurätin Sabine Kling. Ruthenbergs Stadtteilvorsteher Adrian Jendritzki dankte für die Umsetzung des Wunsches, der aus dem Stadtteil kam. Und: „Am 4. Oktober möchten wir die Einweihung der Mehrgenerationenwiese mit einem Familienfest noch einmal gebührend feiern.“ Genutzt werden kann die Fläche aber schon jetzt uneingeschränkt.