H2-Hub: Nächste Schritte in Neumünster

Für das geplante Wasserstoffprojekt in Neumünster ist ein weiterer Planungsschritt erreicht.

Tobias Bergmann (l.), Gregor Neunzert (SWM), Joel Vogl (Infener) und Christian Lorenz (SH Netz) informierten zum Stand rund um den H2-Hub in Neumünster
Tobias Bergmann (l.), Gregor Neunzert (SWM), Joel Vogl (Infener) und Christian Lorenz (SH Netz) informierten zum Stand rund um den H2-Hub in Neumünster.

Für das geplante Wasserstoffprojekt im Industriegebiet Süd in Neumünster gibt es neue Entwicklungen: Die Stadtwerke München (SWM) und die Infener AG haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit wird die weitere Planung des H2-Hubs am Standort weiter konkretisiert.

Oberbürgermeister Tobias Bergmann erklärt:
„Mit der unterzeichneten Vereinbarung von Infener und SWM ist ein wichtiger Schritt hin zur Realisierung des H2-Hubs in Neumünster getan. Unser Ziel ist es, die Voraussetzungen für innovative Energieprojekte am Standort zu schaffen.“

_____________________

Das wichtigste in Kürze:

  • Wasserstoffprojekt im Industriegebiet Süd wird weiterentwickelt
  • Zusammenarbeit zwischen Infener und Stadtwerke München vereinbart
  • Weitere Planung läuft, Umsetzung an Infrastruktur gekoppelt
  • Stadt Neumünster stellt Standort für Projekt

____________________

Industriestandort mit konkreter Perspektive

Der geplante H2-Hub soll im Industriegebiet Süd entstehen – auf einer der letzten großen verfügbaren Industrieflächen in Neumünster. Dort sollen jährlich bis zu 5.000 Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden. Ein zentraler Ansatz ist die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien, der in Schleswig-Holstein bereits heute in großen Mengen erzeugt wird. Der H2-Hub kann dazu beitragen, solche Energieüberschüsse vor Ort zu nutzen.

Einbindung in bestehende Energieinfrastruktur

Für die Umsetzung des Projekts ist insbesondere die Anbindung an die bestehende Energieinfrastruktur entscheidend. Perspektivisch ist vorgesehen, den H2-Hub an das Stromnetz anzubinden, um erneuerbare Energie aus der Region für die Wasserstoffproduktion zu nutzen. Für die Umsetzung sind weitere Planungsschritte sowie der Ausbau der Energieinfrastruktur erforderlich.

Rolle der Stadt

Die Stadt Neumünster begleitet das Projekt als Standortgeber und schafft die Rahmenbedingungen für eine mögliche Umsetzung. Der Standort bietet mit seiner bestehenden Infrastruktur und der Nähe zu energieintensiven Betrieben konkrete Voraussetzungen für die geplante Nutzung von Wasserstoff.

Bedeutung für den Standort

Für die Stadt Neumünster steht die Weiterentwicklung des Industrie- und Wirtschaftsstandorts im Vordergrund. Mit dem Projekt wird eine der letzten großen verfügbaren Flächen im Industriegebiet Süd einer möglichen industriellen Nutzung mit Zukunftsperspektive zugeführt.

Weiteres Vorgehen

Mit der unterzeichneten Absichtserklärung gehen die Projektbeteiligten in die nächsten Schritte in der Planung. Dazu zählen insbesondere die weitere Konkretisierung der technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen. Die Stadt Neumünster begleitet diesen Prozess im Rahmen ihrer Rolle als Standortgeber und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mögliche Umsetzung.