Gemeinsam gegen Corona

Bürgertelefon 04321 3322 888

Telefon-Hotline 116 117

Tipps & Empfehlungen

So vermeiden Sie eine Ansteckung:

  • regelmäßig Hände waschen
  • auf das Händeschütteln verzichten
  • sich nicht ins Gesicht fassen
  • husten und niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
  • Abstand zu allen Personen einhalten, insbesondere zu solchen mit Symptomen
  • ... und noch mehr Hygienetipps
  • und Verhaltenstipps

Verordnungen der Stadt Neumünster und Erlass der Landesregierung

Am 23. März 2020 hat die Stadt Neumünster eine Allgemeinverfügung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet der Stadt Neumünster veröffentlicht (gültig bis einschließlich 19. April 2020).
Und seit 26. März 2020 gilt die Allgemeinverfügung über die Öffnung von bestimmten Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen.

Erlass der Landesregierung vom 23. März 2020 (betrifft: Beherbergung, Reisen aus touristischem Anlass, Gaststätten, Zusammenkünfte, Einzelhandel usw,):

 

Welche Geschäfte dürfen geöffnet bleiben?

Bei der folgenden Auflistung ist berücksichtigt, dass Dienstleister, Handwerker und Werkstätten generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können. Das gilt auch für Tätigkeiten der Gesundheits- und Heilberufe mit enger persönlicher Nähe zum Patienten, sofern sie medizinisch akut geboten sind. In der nachfolgenden Auflistung wird auf weitere bekannt gewordene Zweifelsfälle eingegangen.   

Aktion "Wir sind für Sie da. Ich bleib dir treu – NMS"

Darüber hinaus hat das Citymanagement Neumünster für Gewerbetreibende in Neumünster eine Aktion ins Leben gerufen: "Die notwendigen Regelungen stellen unsere lokale Wirtschaft vor große Herausforderungen. Diesen wollen wir mit Informationen, Solidarität und Kreativität begegnen. Das schaffen wir am besten, indem wir uns vernetzen. Unsere Plattform soll dabei helfen, das weiterhin aktuelle Angebot und den kreativen Verkauf sichtbar zu machen."

FAQs – Fragen und Antworten (Stand: 27.03.2020)

1. Frage:
Was ist, wenn ich mich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet oder besonders betroffenen Gebiet aufgehalten habe?

Antwort:
In diesem Fall dürfen folgende Einrichtungen nicht betreten werden:

  • Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen, Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden, betriebserlaubte Einrichtungen (stationäre Erziehungshilfe)
  • Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen, Behandlungs- und Versorgungseinrichtungen, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, ambulante Pflegedienste, Rettungsdienste

Ausgenommen von dem Verbot sind betreuungspflichtige Menschen.

  • stationäre Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe (betreuungsbedürftige Personen sind ausgenommen)
  • Berufsschulen und berufsbildende Schulen
  • alle staatlich anerkannten Hochschulen des Landes
  • alle sonstigen öffentlichen Einrichtungen

Dies gilt auch für alle anderen Reiserückkehrer aus alpinen Skigebieten.

2. Frage:
Was ist mit Kontakten 1. & 2. Grades und mit Reiserückkehrern umzugehen?

Antwort:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht die stets aktuelle Falldefinition.

Begründete Verdachtsfälle sollen sich bei der 116117 melden.

3. Frage:
Worin liegt der Unterschied zwischen Quarantäne und Betretungsverbote?

Antwort:
Betretungsverbote: Personen, von denen anzunehmen ist, dass sie sich mit einem Krankheitserreger infiziert haben können, dürfen bestimmt Einrichtungen nicht betreten. Hierbei handelt es sich um eine Vorsorgemaßnahme zum Schutz der Allgemeinheit.
> Amtliche Bekannmachung: Allgemeinverfügung vom 10. März 2020

Quarantäne: Kranke, die an einer Infektion mit dem Corona-Virus leiden, werden durch amtliche Quarantäne-Anordnung abgesondert. Eine solche Maßnahme trifft stets die zuständige Behörde. Wenn sie gesund genug sind, wird eine häusliche Quarantäne angeordnet. Nur diejenigen, deren Gesundheitszustand es erfordert, werden ins Krankenhaus eingewiesen.

4. Frage:
Wie geht man vor, wenn eine Person Kontakt zu einer Kontaktperson hatte?

Antwort:
Bei Kontakten zu Kontaktpersonen sind in der Regel keine Maßnahmen erforderlich.

5. Frage: Wie geht man mit dem Mangel an persönlicher Schutzausrüstung (z.B. Masken) und Desinfektionsmitteln in Betrieben um?

Antwort:
Hier sei auf das allgemeine Regelsystem verwiesen. Zurzeit sind noch keine Alternativen bekannt.

Es gibt keine geheimen Reserven etwa bei der Bundeswehr oder beim Katastrophenschutz.
Bitte achten Sie auf Informationen der Bundesregierung und beobachten Sie den Markt kritisch.

6. Frage:
An wen kann man sich wenden, wenn man beobachtet, dass die Quarantäne nicht eingehalten wird?

Antwort:
Bitte wenden Sie sich an das zuständige Gesundheitsamt.

7. Frage:
Wie sollen sich Hundebesitzer verhalten?

Antwort:
Sie dürfen mit Ihren Hunden rausgehen, sollten dabei aber den Kontakt zu anderen Menschen meiden und die Abstandsregeln einhalten. Es sind Hundetreffs oder Besuche von Hundeschulen zu unterlassen.

8. Frage:
Mehrfach wurde die Information verbreitet, dass es eine Sammelstation/ einen Container geben soll wo man sich auf das Virus testen lassen kann. Entspricht dies der Wahrheit?

Antwort:
Die Kassenärztliche Vereinigung hat einige solcher Teststationen in Schleswig-Holstein aufgestellt, bei denen Personen nur nach Terminvereinbarung getestet werden. In Neumünster gibt es aktuell keine solche mobile Teststation.

9. Frage:
Sind Hunde/Tiere Überträger des Virus?

Antwort:
Es ist noch zu wenig über das SARS-CoV bekannt, als dass man diese Frage sicher beantworten könnte.

1. Frage:
Was gilt für schulpflichtige Kinder von der 7. Klasse an?

Antwort:
Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse
von allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, Berufsschulen und berufsbildenden Schulen, Ergänzungs- und Ersatzschulen ist das Betreten der Schulen sowie die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen untersagt. Dies gilt auch für die Schülerinnen und Schüler der Pflege- und Gesundheitsfachschulen sowie für Einrichtungen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für die-se Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen anfälligen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.

2. Frage:
Was gilt für schulpflichtige Kindern bis zur 6. Klasse?

Antwort:
Schülerinnen und Schülern bis zur 6. Klasse von allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, Ergänzungs- sowie Ersatzschulen ist das Betreten der Schulen sowie die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen untersagt.
Ausgenommen von diesen Verboten sind Kinder, bei denen beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in einem Bereich arbeiten, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können.
Ebenfalls ausgenommen sind Kinder von Personen, bei denen ein Elternteil in einer akutversorgungsrelevanten Einrichtung des Gesundheitswesens (insbesondere Arztpraxen, Krankenhäuser, Rettungsdienst und Apotheken) oder einer Pflegeeinrichtung oder in einem ambulanten Pflegedienst tätig ist. 

Zu den kritischen Infrastrukturen nach dieser Verfügung zählen folgende Bereiche:

  • Energie- Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc.
  • Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel) inkl. Zulieferung, Logistik
  • IT und Telekommunikation
  • Gesundheit- Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore, ggfs. Niedergelassener Bereich, Sanitätsdienste der Bundeswehr
  • Finanzen – ggfs. Bargeldversorgung, Sozialtransfers
  • Fürsorge-Leistungsangebote der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX, stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe und ambulante sowie teilstationäre Angebote der Jugendhilfe als notwendige Voraussetzung für die Gewährleistung des Kindeswohls nach dem SGB VIII
  • Transport und Verkehr – Logistik für die KRITIS, ÖPNV
  • Entsorgung (Müllabfuhr)
  • Medien und Kultur-, Risiko- und Krisenkommunikation
  • Staat und Verwaltung – Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz
  • Grundschullehrkräfte (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden), Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb, in Kindertageseinrichtungen Tätige und Tagespflegepersonen (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden).

Dabei sind in den o.a. Bereichen nur Personen erfasst, deren Tätigkeit für die Kernaufgaben der Infrastruktur relevant ist. Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Schule zu dokumentieren.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind ebenfalls diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen anfälligen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.

Nicht zulässig ist eine (Ferien-) Betreuung von Schulkindern in einer anderen Einrichtung.

3. Frage:
Was gilt für Kinder, die in Kindertagesstätten/ Horten betreut werden?

Antwort:
Das Betreten vonKindertagesstätten (inkl. Krippen), Kinderhorten sowie die Teilnahme an vergleichbaren schulischen Betreuungsangeboten wie offene Ganztagsschulen und ähnliche Betreuungsangebote außerhalb des elterlichen Haushaltes ist verboten.

Ausgenommen sind Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege, bei denen am jeweiligen Standort maximal fünf Kinder betreut werden; ebenso nicht erfasst sind die sonstigen Angebote der Kindertagespflege, bei denen am jeweiligen Standort maximal fünf Kinder (ggf. zzgl. der eigenen Kinder der Kindertagespflegeperson) betreut werden. Neuaufnahmen sind nicht gestattet mit Ausnahme von Kindern die den Ausnahmebestimmungen zur Notbetreuung unterfallen. Die Betreuung von Kindern in Rahmen einer Kooperation von zwei Kindertagespflegepersonen mit mehr als fünf fremden Kindern insgesamt in einem Gebäude sowie gemeinsam genutzten Neben- und Funktionsräumen ist nicht erlaubt.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können nach vorstehenden Maßgaben aufrechterhalten, auf eine Notbetreuung beschränkt oder eingestellt werden.

Ausgenommen vom Betretungsverbot nach Satz 1 sind Kinder, bei denen die Eltern nach den Voraussetzungen von Ziffer 3 als Beschäftigte in Bereichen der kritischen Infrastrukturen zur Aufrechterhaltung dringend tätig sein müssen oder bei denen ein Elternteil in einer Einrichtung des Gesundheitswesens, einer Pflegeeinrichtung oder einem Pflegedienst nach Ziffer 3 dringend tätig sein muss. Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren. Für Kinder und Jugendliche in schulischen Ganztagsangeboten oder Horten ab der 7. Schulklasse gilt diese Ausnahme nicht.

Vom Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Beschäftigte und Bevollmächtige, die zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung erforderlich sind sowie Personen mit gesetzlichen Betretungsbefugnissen. Sofern und soweit in der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle keine Notbetreuung vorgehalten wird, sind auch andere Beschäftigte der Einrichtung und bevollmächtigte Dienstleister vom Betretungsverbot ausgenommen.

Angebote der Notbetreuung sind nur in bestehenden Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zulässig. Es dürfen maximal bis zu fünf Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden. Zu nutzen sind vorrangig bestehende Gruppen- und Personalstrukturen in der Regeleinrichtung der zu betreuenden Kinder. Die Gruppen sind räumlich strikt zu trennen und der Kontakt der Kinder aus verschiedenen Gruppen untereinander ist zu unterbinden. Auch die in den einzelnen Gruppen Tätigen haben den Kontakt untereinander möglichst zu vermeiden. Die erhöhten Anforderungen an Hand- und Flächenhygiene sind angemessen zu berücksichtigen. Die Gruppenzahl pro Einrichtung ist möglichst gering zu halten. Die Konzentration von Kindern aus verschiedenen Einrichtungen ist nicht zulässig, die Verteilung zur weiteren Vereinzelung der Gruppen hingegen schon.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind ebenfalls diejenigen Kinder, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann oder die aus Sicht des Kinderschutzes besonders schützenswert sind. Diese Kinder können Angebote der Notbetreuung aufgrund einer Einzelfallentscheidung der Jugendamtsleitung in Anspruch nehmen. Da diese Kinder zur besonderen anfälligen Bevölkerungsgruppe gehören, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.

4. Frage:
Finden Lehrveranstaltungen und Prüfungen statt und dürfen Mensen und Hochschulbibliotheken betreten werden?

Antwort:
Lehrveranstaltungen finden zurzeit nicht statt. Auch die Prüfungen werden, soweit zumutbar, verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Sollte die Prüfung aus zwingenden Gründen nicht verschoben werden können (z.B. Staatsexima) muss ein ausreichender Abstand zwischen den Prüfungsteilnehmern eingehalten werden.

1.Frage:
Ist das Betreten der Werkstätten für behinderte Menschen erlaubt?

Antwort:
Das Betreten der Werkstätten für behinderte Menschen sowie die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten in diesen Einrichtungen ist verboten für diejenigen Menschen mit Behinderung,

  • die sich im stationären Wohnen befinden,
  • die bei Erziehungsberechtigten oder ihren Eltern wohnen und deren Betreuung sichergestellt ist,
  • die alleine oder in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen können oder eine Betreuung erhalten.

Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Menschen mit Behinderung, die den Besuch der Werkstatt als eine tagesstrukturierende Maßnahme benötigen. Die Entscheidung trifft die Einrichtungsleitung.

2. Frage:
In Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sind ab sofort Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen untersagt. Welche Ausnahmen gibt es?

Antwort:
In Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen werden ab sofort Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen untersagt. Von dem Verbot sind Leistungen der Anschlussheilbehandlung ausgenommen. Diese sind vorrangig für Patientinnen und Patienten aus Schleswig-Holstein und Hamburg zu erbringen.

Die Regelungen gelten auch für psychosomatische Reha-Kliniken.
Für Patientinnen und Patienten bzw. betreute Personen, die bis 16. März 2020 Maßnahmen begonnen haben, dürfen die Maßnahmen durchgeführt werden. ln Einrichtungen, in denen Personen mit Pflegebedarf teilstationär untergebracht und verpflegt werden können (Tages- oder Nachtpflege), dürfen ab sofort keine entsprechenden Leistungen mehr erbracht werden .Von dem Verbot sind solche pflegebedürftigen Personen ausgenommen, die von Angehörigen versorgt und betreut werden, die als in Bereichen der kritischen Infrastruktur Beschäftigte im Sinne von Ziffer 3 dieser Verfügung zur Aufrechterhaltung dieser Strukturen und Leistungen erforderlich sind.

Von dem Verbot sind solche Personen ausgenommen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Personen soll ein Notbetrieb nach Entscheidung der Einrichtungsleitung sichergestellt werden. Da pflegebedürftige Personen zur besonders anfällig Personengruppe gehören, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten.

3. Frage:
Welche Maßnahmen haben Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen zu ergreifen?

Antwort:
Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.

  • Diese Einrichtungen haben sicherzustellen, dass kein Besuch durch Kinder unter 16 Jahren und von Besuchern mit Infektionen der Atemwege erfolgt. Für andere Besucherinnen und Besucher sind Besuchsverbote oder restriktive Einschränkungen auszusprechen; maximal darf ein registrierter Besucher pro Bewohner/Patient pro Tag für eine Stunde mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung zugelassen werden. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten).
  • Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.
  • Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

4. Frage:
Ist das Betreten von stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe erlaubt?

Antwort:
Das Betreten von stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz auf dem Gebiet der Stadt Neumünster wird allen Personen untersagt, die nicht unmittelbar mit der Pflege und Betreuung der Bewohner bzw. der Aufrechterhaltung des Betriebs oben genannter Einrichtungen betraut sind. Soweit medizinische, sozial indizierte oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, wird die jeweilige Einrichtung mit den Angehörigen Kontakt aufnehmen und mit Schutzmaßnahmen und mit Hygieneunterweisung Besuche zulassen.
Stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz auf dem Gebiet der Stadt Neumünster haben folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen.
  • Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

 5. Frage:
Dürfen Kantinen, Cafeterien in Einrichtungen der Pflege oder Eingliederungshilfe geöffnet sein?

Antwort:
Nein, diese müssen für Patienten und Besucher geschlossen werden.

6.Frage:
Welche Maßnahmen haben allgemeinversorgende Krankenhäuser umzusetzen?

Antwort:

  • Aktivierung der Krankenhauseinsatzleitung nach dem Krankenhausalarmplan und tägliche Analyse der Versorgungssituation mindestens in Bezug auf die Notfallversorgung und COVID-19.
  • Planbare Aufnahmen sind ab sofort so zu reduzieren oder auszusetzen, dass zeitnah die Aufnahmekapazitäten für COVID-19 Patienten bereitstehen; das gilt insbesondere für die Kapazitäten in der Intensivmedizin.
  • Die allgemeinversorgenden Krankenhäuser mit einer Intensivstation unternehmen alles Notwendige, um ihre Beatmungskapazitäten zu erhöhen und die Funktionsfähigkeit der Intensivstationen zu sichern.
  • In den geriatrischen Kliniken und Abteilungen sind die Aufnahmen zu reduzieren. Es finden keine Aufnahmen mehr statt, die aufgrund von Ein-weisungen durch Vertragsärzte erfolgen. Es sei denn, eine Krankenhaus-behandlung ist medizinisch dringend geboten.
  • Für geriatrische Tageskliniken gilt ein Aufnahmestopp. Die frei werdenden Ressourcen (Personal, Räume) sind für die stationäre Versorgung einzusetzen.
  • Quarantäneersatzmaßnahmen.

7. Frage:
Dürfen ambulante Therapien weitergeführt werden?

Antwort:
Ja diese dürfen weitergeführt werden.

1. Frage:
Welche Einrichtungen sind geschlossen?

Antwort:

  • Saunen, Sonnenstudios,
  • kosmetische Fußpflege-, Körperpflege- und Kosmetiksalons
  • Physio- und Massagepraxen (Ausnahme: sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt und die Behandlung medizinisch akut geboten ist)
  • Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen,
  • Bibliotheken,
  • Fahrschulen (theoretischer und praktischer Unterricht),
  • kommerziell organisierte Reiseveranstaltungen in Bussen und auf Schiffen,
  • Wohnmobilstellplätze, Campingplätze (soweit nicht als erster Wohn-sitz genutzt) und Sportboothäfen,
  • Seniorentagesbetreuungsangebote und vergleichbare Freizeitangebote für Senioren,
  • Jugendzentren und vergleichbare Freizeitangebote für Jugendliche,
  • Geburtsvorbereitungskurse und Eltern und Kind-Freizeitangebote,
  • Spiel-, Boule- und Minigolfplätze,
  • Indoorspielflächen, Jumphäuser und vergleichbare Einrichtungen,
  • Reit-, Tennis- oder Golf/Swin-Golfunterricht,
  • Hundeschulen und Hundeausbildungsplätze,
  • Swingerclubs und vergleichbare Einrichtungen.

2. Frage:
Dürfen Einzelhandelsgeschäfte öffnen?

Antwort:
Sämtliche Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen, sofern es sich nicht um:

  • Einzelhandelsgeschäfte für Lebens- und Futtermittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Dienstleistungsbetriebe
  • Handwerksbetriebe

handelt. Diese Geschäfte dürfen weiterhin geöffnet haben. Das Gesundheitsministerium hat ergänzend eine „Positivliste“ mit Geschäften erstellt, die geöffnet haben dürfen.

Die Verkaufsstellen haben in geeigneter Form auf die aktuellen Hinweise zu Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Institutes hinzuweisen und diese umzusetzen.

3. Frage:
Dürfen Handwerker und Dienstleister weiterhin ihrer Tätigkeit nachgehen?

Antwort:
Ja das dürfen sie, sofern ein enger persönlicher Kontakt zum Kunden ausgeschlossen ist (Ausgenommen davon Tätigkeiten des Gesundheitshandwerks).

Werden jedoch in einem Geschäft Handwerksleistungen/ Dienstleistungen erbracht und gleichzeitig auch Verkaufsgeschäfte angeboten, so gilt nur ein Verbot für die Vornahme von Verkaufsgeschäften.

Hygienevorschriften und Abstandsregeln sind einzuhalten.

4.Frage:
Zählen Tanzschulen/ Sportvereine zu öffentlichen Veranstaltungen? Könnte der Zutritt für Kinder untersagt werden, speziell wenn Schulen und Kitas schließen?

Antwort:
Ja der Zutritt ist untersagt, da der Kontakt zu anderen Menschen gemieden werden soll.

5. Frage:
Bleibt das DOC weiterhin geöffnet?

Antwort:
Nein, das DOC ist geschlossen.

6. Frage:
Wie sind Friseurbesuche/Kosmetikbesuche zu behandeln?

Antwort:
Vom 24. März 2020 an sind Friseurbetriebe zu schließen. Kosmetikstudios und Nagelstudios sind geschlossen.

7. Frage:
Dürfen Fahrschulen weiterhin betrieben werden oder zählen diese zu Bildungseinrichtungen?

Antwort:
Nein, Fahrschulen dürfen nicht betrieben werden.
Ausgenommen sind Fahrschulen für Lkw.

1.Frage:
Welche betrieblichen Schutzmaßnahmen sind notwendig?

Antwort:
Innerbetrieblich müssen die allgemeinen Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Hände desinfizieren durchgeführt werden.

Hier die wichtigsten Hygienemaßnahmen im Überblick (Quelle: BZgA)

  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
  • Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen), wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.

Weitergehende Maßnahmen sind innerbetrieblich mit den für Arbeitssicherheit zuständigen abgeklärt werden. Hierzu sei auf die Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verwiesen:
Infektionsschutz und Wissen, was schützt

Fachinformationen werden durch das Robert-Koch-Institut zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie zusätzlich die laufend aktualisierten Mitteilungen in der Presse.

2. Frage:
Betretungsverbote: Wer zahlt das Gehalt weiter?

Antwort:
Hier arbeiten Bund und Länder an zweckmäßigen Lösungen.

Bei von vorn herein bestehenden Betretungsverboten und angeordneten Quarantäne-Maßnahmen sei an das Landesamt für soziale Dienste in Schleswig verwiesen.

3. Frage:
Können sich Privatunternehmen bei Coronavirus auf höhere Gewalt berufen? Wie sieht es mit Kostenerstattung für Unternehmer aus?

Antwort:
Das ist auf Bundesebene und Landesebenen in Klärung.

4. Frage:
Wer bezahlt Lohn oder Gehalt, wenn ich unter Quarantäne gestellt werde?

Antwort:
Wenn Sie unter Quarantäne stehen, weil Sie an dem Coronavirus erkrankt sind, werden Sie krankgeschrieben. Ihr Entgelt wird wie bei jeder anderen Krankschreibung vom Arbeitgeber weiter gezahlt. Anders ist es, wenn Sie ohne Krankheitssymptome in häuslicher Quarantäne sind. Das kann das Gesundheitsamt anordnen, um einen Infektionsverdacht auszuschließen oder weil Sie – ohne selbst Symptome zu haben –  andere anstecken könnten. Bei dieser Quarantäne haben Sie Anspruch auf finanzielle Entschädigung in Höhe des Netto-Gehalts. Zuständig ist dafür das Landesamt für Soziale Dienste in Schleswig (Telefon 04621 8060, E-Mail: post.sl@lasd.landsh.de).

Damit Sie möglichst ohne Unterbrechung Ihr Geld erhalten, soll der Arbeitgeber das Geld überweisen und es sich dann vom Land erstatten lassen. Weigert er sich, können sich Beschäftigte direkt an das Land für Soziale Dienste wenden. Dauert die Quarantäne länger an, erhalten Arbeitnehmer eine Auszahlung, die sich nach der Höhe des Krankengelds richtet. Dieses müssen Sie aber selbst beim Landesamt für Soziale Dienste beantragen.

Frage 5:
Wer zahlt den Verdienstausfall bei Selbständigen, wenn sie unter Quarantäne stehen?

Antwort:
Selbstständige, die ohne Erkrankung unter Quarantäne stehen, bekommen ebenfalls eine Entschädigung. Sie orientiert sich am Gesamteinkommen des vergangenen Jahres. Von der siebten Woche an wird eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gezahlt.

6. Frage:
Muss ich mein Hotel für Geschäftsreisende offenhalten?

Antwort:
Geschäftsreisende können weiterhin beherbergt werden. Eine Pflicht, Hotels offen zu halten, besteht nicht.

7. Frage:
Wer berät Unternehmen?

Antwort:
Die Wirtschaftsagentur Neumünster bietet Informationen zur Corona-Hilfe für Unternehmen.
>> Unternehmensservice

8. Frage:
Welche Anträge für finanzielle Unterstützung gibt es?

Antwort:

  • Soforthilfeprogramm des Landes Schleswig-Holstein mit finanzieller Unterstützung des Bundes (Soforthilfe-Corona):
    Antrag auf Gewährung einer Soforthilfe für die Gewährung von Überbrückungshilfen für die von der Corona-Krise in ihrer Existenz bedrohten kleinen Unternehmen und Soloselbständigen in Schleswig-Holstein

  • Antrag auf Arbeitsausfall bei der Bundesagentur für Arbeit

1. Frage:
Welche Veranstaltungen dürfen noch stattfinden?

Antwort:
Alle privaten Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Grillabende oder ähnliche Veranstaltungen sind bis zum 19. April 2020 grundsätzlich untersagt. Das gilt auch in Wohnungen, auf Privatgrundstücken und in privaten Einrichtungen.

Alleöffentlichen Veranstaltungen sind bis zum 19. April 2020 verboten. Das schließt grundsätzlich auch Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein. Demonstrationen können nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden.

Ausgenommen ist die Teilnahme am öffentlichen Personenverkehr oder der Aufenthalt an der Arbeitsstätte.

2. Frage:
Wie soll ich mich im öffentlichen Raum verhalten?

Antwort:
Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Personoder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet.

Kontakte zu anderen Personen sind auf das Nötigste zu reduzieren. Wo immer nur möglich, ist ein Abstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten.

1. Frage:
Darf ich meine Zweitwohnung noch nutzen?

Antwort:
Zweitwohnungsbesitzer, die ihre Immobilie in Schleswig-Holstein aktuell bereits nutzen, können im Land bleiben. Dagegen sind Neuanreisen in Zweitwohnungen ohne triftigen Grund untersagt.
Triftige Gründe für eine Neuanreise in die Zweitwohnung sind:

  • Die Nebenwohnung wird aus zwingenden beruflichen, gesundheitlichen sowie aus ehe-, sorge- und betreuungsrechtlichen Gründen genutzt.
  • Verwandte 1. Grades, Ehe- und Lebenspartner haben in der Nebenwohnung ihren derzeitigen Aufenthaltsort.
  • Eine zwingende Betreuung von betreuungs- und pflegebedürftigen nahen Familienangehörigen in oder bei der Nebenwohnung soll sichergestellt werden.
  • Es ist eine am Hauptwohnsitz nicht zu gewährleistende Trennung von Personen vorzunehmen, die aufgrund behördlicher Anordnung unter häuslicher Quarantäne gestellt wurden.
  • Es sind zwingende und nicht aufschiebbare Erhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen an der Nebenwohnung vorzunehmen. Dies gilt nicht für Renovierungsarbeiten

Die Maßnahmen werden laufend geprüft und bei Bedarf weiter angepasst. Bitte beachten Sie, dass hiermit kurzfristige Änderungen einhergehen können.
Sechs Kreise in Schleswig-Holstein haben Allgemeinverfügungen zum Verbot der Nutzung von Nebenwohnungen erlassen. Dabei handelt es sich um die Kreise Schleswig-Flensburg, Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Plön und Ostholstein.

2. Frage:
Bei mir steht der Umzug (über die Landesgrenze) bevor. Muss ich ihn absagen?

Antwort:
Umzüge sollten in der derzeitigen Situation vermieden werden.

3. Frage:
Wo können sich Freiwillige melden, die Nachbarschaftshilfe für die Bewältigung der Corona-Pandemie leisten möchten?

Antwort:
Für Neumünster gibt es von den Stadtwerken Neumünster (SWN) die Internetseite Helfen in Neumünster.
Dort wird über die gerade im Lande entstehenden Nachbarschaftshilfen vor Ort informiert. Diese bieten ehrenamtliche Hilfe für ältere Menschen und Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen wollen oder können. Zu den Angeboten gehören z.B. das Einkaufen und Gespräche am Telefon gegen Einsamkeit. Hier können sich Hilfesuchende ebenso melden, wie Menschen, die helfen möchten.

1. Frage:
Ich habe allgemeine Fragen zur Stadtverwaltung und auf die Auswirkung auf das öffentliche Leben. An wen kann ich mich wenden?

Antwort:
Hierfür wählen Sie bitte die Nummer des Bürgertelefons: 04321 33 22 888.
Um eine Überlastung der Rufnummer zu vermeiden, überlegen Sie bitte die tatsächliche Notwendigkeit Ihres Anrufes.

2. Frage:
An wen kann ich mich wenden, wenn ich auftretende Symptome und Kontakt zu Risikopersonen habe oder medizinische Fragen habe?

Antwort:
Bei Symptomen wenden Sie sich bitte zunächst telefonisch an Ihre Arztpraxis. Unter keinen Umständen persönlich zur Praxis gehen.
Wenn Ihre Praxis nicht erreichbar ist, wenden Sie sich bitte an die medizinische Hotline unter Telefon: 116117.

Kontaktpersonen zu begründeten Verdachtsfällen und Kontaktpersonen zu bestätigten Fällen werden vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt und überwacht.

Mehrsprachig: Tagesaktuelle Corona-Informationen

Soziale Medien

Die Stadt Neumünster bietet zum Thema Coronavirus Informationen auch auf den sozialen Kanälen Facebook unter „corona neumünster“ und instagram „corona.neumuenster“ an. 
Bereits seit Jahren ist die Stadt Neumünster neben der Homepage auch auf Twitter mit zwei Accounts aktiv: Stadt Neumünster und Berufsfeuerwehr NMS. Zudem hält Sie die Stadt Neumünster auch über die Bevölkerungswarn-App NINA auf dem Laufenden. Sie können diese kostenfrei in Ihrem Playstore herunterladen.

Kurz und bündig

Sollte es zu einem Verdachtsfall – dies wäre eine Person mit Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall oder Aufenthalt in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet wie China und Norditalien sowie jeweils mit Krankheitssymptomen – kommen, würde in Abstimmung mit dem Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster eine Untersuchung auf das SARS-CoV-2-Virus erfolgen. Dazu ist ein Nasen- oder Rachenabstrich erforderlich, der dann umgehend untersucht wird.

Patientinnen und Patienten sollen bei Verdachtsmomenten immer zunächst telefonisch Kontakt zu ihrer Arztpraxis aufnehmen und nicht einfach dort hingehen. Sie sollen dann in der Praxis sofort bei Ankunft separiert werden. Dadurch soll verhindert werden, dass Infizierte weitere Personen anstecken.

Bis zum Vorliegen des Ergebnisses würden betroffene Personen – nach Einzelfallprüfung zu Hause oder im Krankenhaus – isoliert, um eine Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu verhindern. Wird das Virus im Abstrich labortechnisch nicht nachgewiesen, kann die Person entlassen werden beziehungsweise noch weiter unter die Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden, da die Erkrankung innerhalb der Inkubationszeit noch auftreten könnte.

Im Falle eines SARS-CoV-2-Virusnachweises würde der Fachdienst Gesundheit gegenüber der infizierten Person eine Quarantäne im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus – je nach Gesundheitszustand – anordnen. Umgehend würden dann die Kontaktpersonen ermittelt und erfasst. Den Kontaktpersonen würde auferlegt werden, zwei Wochen lang täglich zweimal die Körpertemperatur zu messen und Auskünfte über den Gesundheitszustand zu geben. Täglich würde der Fachdienst Gesundheit die Informationen abfragen. Im Falle einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Kontaktpersonen würde man dann auch bei ihnen eine Untersuchung auf das SARS-CoV-2-Virus veranlassen.

Die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz sehen die unverzügliche Meldung eines Verdachtes einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer COVID-19-Erkrankung an die Gesundheitsbehörden vor. Der Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster prüft mehrmals täglich die aktuelle Lageeinschätzung des Robert Koch-Instituts. Zusätzlich findet regelmäßig ein Austausch mit dem Gesundheitsministerium des Landes Schleswig-Holstein statt.

Ministerpräsident Daniel Günther richtet sich mit einem offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger des Landes:

"Liebe Schleswig-Holsteinerinnen
und Schleswig-Holsteiner,

gemeinsam können wir die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen und verlangsamen. Deshalb werden wir uns als Gesellschaft in den nächsten Wochen einschränken müssen. Das ist eine ungewohnte Situation, doch wenn wir zusammenhalten, werden wir diese herausfordernde Zeit meistern.

Jede und jeder von uns ist jetzt gefordert, umsichtig und besonnen zu bleiben. Jetzt gilt: Wir müssen Abstand zu unseren Mitmenschen halten. Durch das Vermeiden von Kontakten können wir eine schnelle Ausbreitung verhindern. Jede und jeder kann dazu seinen Beitrag leisten."

Weitere Informationen

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Wichtige Blutspenden

Blutspenden ist weiterhin möglich – und an vielen Orten dringend nötig, denn in der Corona-Krise ist die Versorgungslage angespannt.

Fragen wie "Besteht die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus bei der Blut- und Plasmaspende?" werden auf https://www.blutspenden.de/startseite/ beantwortet.