Gemeinsam gegen Corona

Sie reisen aus dem Ausland ein?

Das Gesundheitsamt Neumünster hat für jeden Einreisenden bzw. Rückreisenden (m/w/d) in das Gebiet der Stadt Neumünster ein Online-Formular eingerichtet, das Sie unkompliziert ausfüllen können. Es wird direkt dem Infektionsschutz übermittelt. Helfen Sie bitte mit, das Coronavirus nicht weiter zu verbreiten.

Vielen Dank für Ihre Informationen! Wir behandeln jede Mitteilung vertraulich und schützen Ihre Daten.  

Die Corona-Teststation in Neumünster am Busbahnhof/ZOB (Konrad-Adenauer-Platz) ist von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Bundesministerium für Gesundheit:
Fragen und Antworten zu Coronatests bei Einreisen nach Deutschland

Jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, kann sich innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

Die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder und der Bundesgesundheitsminister haben einen Beschluss zum Umgang mit Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern aus Risikogebieten gefasst. So sollen Corona-Testungen für Reiserückkehrende aus Risikogebieten ausgeweitet werden.

Gesundheitsminister Heiner Garg: „Der Beschluss verfolgt drei wichtige Ziele: 1.) Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten vor allem auf bestehende Regeln aufmerksam zu machen. Jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, muss wissen, dass er sich entweder in Quarantäne begeben, oder einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen muss. 2.) Durch erweiterte Testmöglichkeiten beispielsweise an Flughäfen wird nicht nur gewährleistet, dass mehr getestet wird, sondern dass auch Daten der Ein- und Rückreisenden aus Risikogebieten in Zukunft zuverlässiger bei den zuständigen Gesundheitsämtern ankommen. Dadurch soll 3.) erreicht werden, dass die so wichtige Kontaktpersonen-Nachverfolgung und die Kontrolle von Quarantäne oder Testergebnissen ausgeweitet werden kann.“

Weiterhin gilt in Schleswig-Holstein:

Kehren Personen aus Risikogebieten nach Schleswig-Holstein zurück oder reisen nach Schleswig-Holstein ein, müssen sich diese unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort absondern sowie sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden. Bei einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, entfällt die Quarantäneverpflichtung. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses müssen Ein- oder Rückreisende in Quarantäne verbleiben. Das örtliche Gesundheitsamt ist umgehend zu informieren. Das Testergebnis muss für mindestens 14 Tage aufbewahrt werden und kann jederzeit vom zuständigen Gesundheitsamt angefordert werden.

Auch wenn ein negativer Test vorliegt, ist es nicht ausgeschlossen, dass man sich mit dem Coronavirus infiziert hat. „Deswegen empfehle ich dringend allen Menschen, die aus Risikogebieten kommen und sich nicht 14 Tage in Quarantäne begeben wollen einen zweiten Test nach einigen Tagen machen zu lassen. Bis zum Ergebnis des zweiten Tests ist es wichtig, freiwillig in Quarantäne zu verbleiben. Wenn sich in der Zeit Symptome entwickeln, sind Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer ohnehin verpflichtet, sich erneut beim Gesundheitsamt zu melden“, so Gesundheitsminister Garg.

Wenn sich Ein- oder Rückreisende nicht an die Vorgaben der Quarantäne-Verordnung halten, drohen empfindliche Bußgelder. So kann beispielsweise das Bußgeld für eine Nichtbefolgung der Quarantänepflicht zwischen 500 bis 10.000 Euro betragen. Ein Unterlassen der unverzüglichen Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt nach Ein- oder Rückreise aus einem Risikogebiet kann bis zu 2.000 Euro kosten.

Das hat die Gesundheitsministerkonferenz beschlossen:

  • Neben bestehender Testmöglichkeiten sollen an allen deutschen Flughäfen mit entsprechendem Flugverkehr Testmöglichkeiten für Einreisende aus Risikogebieten geschaffen werden. 
  • Reiserückkehrende und sonstige Einreisende aus Risikogebieten im Ausland sollen grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland auf Basis der Testverordnung des Bundes getestet zu werden.
  • Auch wer aus Staaten einreist, die nicht als Risikogebiete im Sinne der Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts ausgewiesen sind, kann sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise im Rahmen der Testverordnung testen lassen.
  • Für den Flug- und Schiffsverkehr sowie den grenzüberschreitenden Bus- und Bahnverkehr aus Risikogebieten im Ausland werden Aussteigerkarten angeordnet.
  • Perspektivisch soll die Übermittlung von Passagierdaten digital erfolgen. Hierzu wird die Bundesregierung ein entsprechendes digitales Verfahren entwickeln.
  • Für den Straßen-, Bahn- und Busverkehr aus Risikogebieten im Ausland sollen mit Unterstützung des Bundesinnenministeriums im grenznahen Bereich verstärkt stichprobenhafte Kontrollen mit der Möglichkeit der Erhebung von Personendaten durchgeführt werden. Auch soll an ausgewählten Stellen die Möglichkeit einer Testung vor Ort ermöglicht werden. 
  • Um die Einreisenden verstärkt auf ihre Verpflichtungen und die Möglichkeit der Testung hinzuweisen, werden Unternehmen, die im Flug-, Schiffs-, Bahn- oder Busverkehr grenzüberschreitend Reisende in die Bundesrepublik Deutschland befördern sowie Betreiber von Flughäfen, Häfen, Personenbahnhöfen und Busbahnhöfen im Rahmen ihrer betrieblichen und technischen Möglichkeiten verpflichtet, mehrsprachige Flugblätter des Bundesministeriums für Gesundheit zu verteilen und sonstige Informationshinweise zu geben. Es wird angestrebt, entsprechende Informationen bereits beim Buchungsvorgang zur Verfügung zu stellen.

(Stand: 24. Juli 2020)

SARS-CoV-2: Landesverordnungen und mehr Wissenswertes

Seit 15. September 2020 gelten in SH neue Regelungen:

"Trotz Maskenpflicht ist die Abstandsregel das A & O"

  • Interview  (pdf-Datei) mit der Leitenden Amtsärztin Dr. Alexandra Barth (Foto) vom Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster
     
  • YouTubeVideo von Neumünster-TV: Corona – Die zweite Welle (Interview mit Dr. Barth, 05.08.2020)

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist ein wichtiger Helfer, um Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Alles, was Sie über die Corona-Warn-App wissen müssen, finden Sie hier:

Die Corona-Warn-App herunterladen – und gemeinsam das Coronavirus bekämpfen: Die App ist jetzt im App Store und im Google Play Store verfügbar.

Probleme mit der App?

Alle technischen Fragen werden über die Hotline der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts beantwortet.
Diese ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 von Montag bis Samstag von 07:00 bis 22:00 Uhr erreichbar. Die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden dort umgehend weiterhelfen.

So vermeiden Sie eine Ansteckung:

  • regelmäßig Hände waschen
  • auf das Händeschütteln verzichten
  • sich nicht ins Gesicht fassen
  • husten und niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
  • Abstand zu allen Personen einhalten, insbesondere zu solchen mit Symptomen
  • ... und noch mehr Hygienetipps
  • und Verhaltenstipps

Tipps & Empfehlungen

 Klick mal rein:
Robert-Koch-Institut (RKI)> Informationen für Reisende
Stadtwerke Neumünster (SWN):
Nachbarschaftshilfe für Neumünster und Umgebung
> Helfen in Neumünster
Citymanagement hilft Firmen in NMS:
Plattform für Vernetzung
> Ich bleib dir treu – NMS
Wirtschaftsagentur Neumünster:
Regionaler Ansprechpartner der Landesbank
für die Soforthilfemaßnahmen
> Soforthilfemaßnahmen
Hilfsangebote für Frauen in Not> Hilfetelefone und Online-Beratungen
Lebensmittel für Wohnungslose
Spendentisch: Hier können tagsüber Tüten oder Kartons
(am besten beschriftet) abgeben werden.
> Adresse:
Gasstraße 12
Wohlfahrtsverbände in Neumünster> Ausgewählte Beratungsangebote
Coronavirus für Kinder erklärt> GEOlino
Informationen für ältere Menschen:
Schutz vor Betrug (Fake-News usw.)
> www.zusammengegencorona.de
Bundesgesundheitsministerium:
Tagesaktuelle Informationen
> www.bundesgesundheitsministerium.de
Wissen, was schützt> Infektionsschutz
Süddeutsche Zeitung: Artikel mit 3-D-Animation> Warum Abstandhalten so wichtig ist

Mehrsprachig: Tagesaktuelle Corona-Informationen

Soziale Medien

Die Stadt Neumünster bietet zum Thema Coronavirus Informationen auch auf den sozialen Kanälen Facebook unter „corona neumünster“ und instagram „corona.neumuenster“ an. 
Bereits seit Jahren ist die Stadt Neumünster neben der Homepage auch auf Twitter mit zwei Accounts aktiv: Stadt Neumünster und Berufsfeuerwehr NMS. Zudem hält Sie die Stadt Neumünster auch über die Bevölkerungswarn-App NINA auf dem Laufenden. Sie können diese kostenfrei in Ihrem Playstore herunterladen.

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Wichtige Blutspenden

Blutspenden ist weiterhin möglich – und an vielen Orten dringend nötig, denn in der Corona-Krise ist die Versorgungslage angespannt.

Fragen wie "Besteht die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus bei der Blut- und Plasmaspende?" werden auf https://www.blutspenden.de/startseite/ beantwortet.