Gemeinsam gegen Corona

Corona-Erfassung

Sie sind selbst infiziert? Sie hatten Kontakt zu einer infizierten Person? Sie möchten gerne ein Testergebnis übermitteln?

Bitte beachten Sie: Alle positiven Fälle werden vom Gesundheitsamt per SMS kontaktiert und gebeten, sich auf der Homepage der Stadt Neumünster einzuloggen und ihre Angaben einzutippen. "Wichtig ist: Sie brauchen keine Angst zu haben, die Links in unserer SMS, die zur Homepage der Stadt Neumünster führen, zu öffnen!", versichert Amtsärtin Dr. Barth.

Sie können Kontakt zum Gesundheitsamt auch über E-Mail aufnehmen:
Positiv getestete Personen Corona-positiv@neumuenster.de
Kontaktpersonen Corona-Kontaktperson@neumuenster.de

Neue Absonderungsregeln beachten! (Stand: 14.01.2022)

Erleichterungen für bestimmte Personengruppen bei zusätzlichen Testerfordernissen (2G-Plus)

Das Gesundheitsministerium hat einen neuen Erlass zu Absonderungsregelungen herausgegeben. Die Absonderungsregelungen in Schleswig-Holstein sind auf Grundlage der neuen bundesweit geltenden Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (Inkrafttreten: 15.01.) und der veränderten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Umsetzung von Quarantänemaßnahmen angepasst worden.

Mit dem neuen Erlass werden die zwischen Bund und Ländern vereinbarten neuen Regeln umgesetzt. Zudem wurde die Meldepflicht sowohl für mit dem Coronavirus infizierte Personen als auch für Kontaktpersonen gegenüber den Gesundheitsämtern aufgehoben. Infizierte und enge Kontaktpersonen sind also eigenverantwortlich verpflichtet, sich in Absonderung zu begeben – unabhängig davon, ob sie vom Gesundheitsamt kontaktiert werden. Außerdem sollten sie bekannte Kontaktpersonen eigenständig über die Infektion informieren, sodass diese Personen ebenfalls eigenverantwortlich der Absonderungspflicht nachkommen können. Darüber hinaus ist keine Bestätigung des Gesundheitsamtes erforderlich, um die Absonderung vorzeitig zu beenden. Die neuen Absonderungsregeln gelten auch für Personen, die sich zurzeit in Absonderung befinden.

Konkret sieht der Erlass folgende Regelungen zur Absonderung vor:

  • Zukünftig müssen sich sowohl Kontaktpersonen als auch mit dem Coronavirus Infizierte generell für zehn Tage in Quarantäne bzw. Isolierung begeben. Diese kann nach sieben Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorzeitig beendet werden.
  • Als Kontaktpersonen können Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung bereits nach fünf Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorzeitig die Quarantäne verlassen. Bei infizierten Kindern und Jugendlichen gelten dagegen die allgemeinen Absonderungsfristen bei einer Infektion mit der Möglichkeit, die Isolierung vorzeitig nach sieben Tagen bei Vorliegen eines negativen Tests zu beenden.
  • Für Infizierte, die als Beschäftigte in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig sind, kann die Absonderung nach sieben Tagen ausschließlich mit einem PCR-Test vorzeitig beendet werden. Voraussetzung ist, dass vor der Testung nach sieben Tagen eine 48-stündige Symptomfreiheit besteht. Als Kontaktpersonen können diese Beschäftigten regulär nach sieben Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test die Quarantäne vorzeitig beenden.
  • Wichtiger Hinweis: Unbeobachtete Selbsttests, die zum Beispiel zu Hause durchgeführt werden, sind zur Beendigung der Absonderung nicht zulässig. Es muss ein Antigen-Test oder PCR-Test gemacht und das negative Testergebnis muss entsprechend bescheinigt werden. Dazu kann zum Beispiel ein Testzentrum oder eine Teststation besucht werden. Dafür darf die Absonderung kurzzeitig verlassen werden. Zu Testangeboten in Schleswig-Holstein finden Sie unter Corona-Teststationen weitere Informationen.

Folgende Personen mit entsprechenden Nachweisen sind als Kontaktpersonen von der Absonderung ausgenommen. Sie müssen sich jedoch dann in Absonderung begeben, wenn Symptome, die auf eine Covid-19 Erkrankung hindeuten können, (Husten, Fieber oder erhöhte Temperatur, Schnupfen, Kurzatmigkeit, Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche) auftreten oder sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden:

  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben
  • Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren zweite Impfung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

Die vorgesehenen Ausnahmen gelten auch im Hinblick auf die Regelungen in der Coronavirus-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein. Gilt die 2G-Plus-Regel, so waren schon bisher Menschen mit einer Auffrischungsimpfung von der Testpflicht bei 2G-Plus-Settings befreit. Diese Befreiung wird nun auf die vorgenannten Gruppen ausgedehnt. So besteht ein Gleichlauf der Systematiken bei den Quarantäne- und 2G-Plus-Regeln für bestimmte Personenkreise, die Menschen mit einer Auffrischungsimpfung gleichgestellt sind.

Um aktuell zum Beispiel ein Fitnessstudio oder ein Restaurant besuchen zu können (dort gilt die 2G-Plus-Regel), brauchen folgende Personen also keinen zusätzlichen Test:

  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben
  • Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren zweite Impfung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

Der Bund wird im Zuge der vorgenannten Änderungen auch die Definition für die vollständige Impfung von Personen ändern, die ihre Erstimpfung mit Johnson & Johnson erhalten haben. Für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft wurden, gilt: Hier bedarf es nun auch einer zweiten Impfung für den Status „vollständig geimpft“ und somit einer dritten Impfung für die Auffrischung. Entsprechend werden die vorgenannten Ausnahmen angewendet.

Fragen und Antworten zur Absonderung und zu Kontaktpersonen:

Was ist bei einer Absonderung (Isolierung oder Quarantäne) zu beachten?

  • Kein enger körperlicher Kontakt zu Familienangehörigen / anderen Personen.
  • Ein Abstand von > 1,50 - 2m zu allen Personen ist einzuhalten.
  • Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes, wenn es unvermeidlich ist, dass Sie den Raum mit Dritten teilen müssen. Der Mund-Nasen-Schutz ist bei Durchfeuchtung, spätestens nach zwei Stunden zu wechseln.
  • Die vorgenannten Unterpunkte gelten nicht bei Personen, die persönliche Zuwendung oder Pflege brauchen oder diese durchführen und sich im gleichen Haushalt befinden (engster Familienkreis). Die Kontakte sind auf das notwendige Maß zu reduzieren.
  • Während der Quarantäne soll ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) durchgeführt werden und bei Auftreten von Symptomen eine sofortige Selbst-Isolierung und eine PCR-Testung erfolgen. Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder erhöhter Temperatur, Husten, Reizung des Rachens oder Schnupfen sollte eine Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt erfolgen.
  • Nach Möglichkeit sollte im Haushalt eine zeitliche und räumliche Trennung zu nichtpositiven Haushaltsmitgliedern eingehalten werden. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass Sie sich in unterschiedlichen Räumen aufhalten.
  • Der Kontakt zu Mitbewohnern und Angehörigen sollte auf das Notwendigste beschränkt werden, wobei die o.g. Verhaltensmaßnahmen eingehalten werden sollten.
  • Hygieneartikel sollten nicht mit anderen Haushaltsmitgliedern geteilt werden. Geschirr und Wäsche sollten ebenfalls nicht mit Haushaltsmitgliedern oder Dritten geteilt werden, nicht ohne diese zuvor zu waschen.
  • Oberflächen, mit denen Personen häufig in Berührung kommen, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger oder Flächendesinfektionsmittel gereinigt werden.
  • Auf regelmäßiges Hände waschen, insbesondere vor und nach der Zubereitung von Speisen, dem Essen und dem Toilettengang.
  • Sie sollten für regelmäßige Lüftung der Wohn- und Schlafräume sowie der Küche und dem Badezimmer sorgen.  
  • Ein direkter Weg bedeutet im Zweifelsfall die Nutzung eigenen Fahrzeugs, nicht aber die Nutzung des ÖPNV.

Wer gilt als enge Kontaktperson?

Personen, die sich im Nahfeld des Falls (<1,5 m) länger als zehn Minuten ohne adäquaten Schutz aufhielten gelten als enge Kontaktpersonen. Ein adäquater Schutz liegt vor, wenn die infizierte Person und die Kontaktpersonen durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske so tragen, dass Mund und Nase vollständig bedeckt sind. Das gilt auch für Personen, die ein Gespräch mit einer infizierten Person mit einem direkten „Gesicht zu Gesicht“ – Kontakt mit einem Abstand von <1,5 m geführt haben unabhängig von der Gesprächsdauer ohne adäquaten Schutz. Auch nach einem direkten Kontakt (mit respiratorischem Sekret) wird eine Person als enge Kontaktperson eingestuft.

Muss ich mich als enge Kontaktperson mit einem bestätigen COVID-19-Fall oder einem positiven Test beim Gesundheitsamt melden?

Nein, eine Meldeverpflichtung der Betroffenen besteht nicht mehr. Generell gilt, dass so-wohl mit Covid-19 Infizierte als auch enge Kontaktpersonen eigenverantwortlich verpflichtet sind, sich in Absonderung zu begeben – unabhängig davon, ob sie vom Gesundheitsamt kontaktiert werden. Das Gesundheitsamt erhält Meldungen zu infizierten Personen über die etablierten Meldewege nach Infektionsschutzgesetz durch Ärzte, Labore und Einrichtungsleitungen.

Muss ich mich bei einer Ärztin oder einem Arzt melden, wenn ich Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte?

Nein. Ärztinnen und Ärzte sind Ansprechpersonen, wenn Krankheitssymptome auftreten und dazu Fragen oder Hilfebedarf besteht. Sie sollten in der Regel nicht von gesunden Personen kontaktiert werden, damit sie Zeit haben, sich um Kranke kümmern zu können.

Wie verhalte ich mich nach einem Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall?

Nach Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall besteht grundsätzlich ein Ansteckungsverdacht. Enge Kontaktpersonen Infizierter sind daher eigenverantwortlich verpflichtet, sich ohne Anordnung des Gesundheitsamtes umgehend in häusliche Absonderung (Quarantäne) zu begeben.

Betroffene sollten nicht direkt einen Arzt aufsuchen, sondern nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung, entweder beim eigenen Hausarzt oder der Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116 117. Sowohl mit Covid-19 Infizierte als auch enge Kontaktpersonen sollten bekannte Kontaktpersonen eigenständig über den Infektionsfall informieren, sodass diese Personen ebenfalls eigenverantwortlich der Absonderungspflicht nachkommen können. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, um Infektionsketten zu unterbrechen.

Sollten Sie durch die Corona-Warn-App darüber informiert werden, dass ein Kontakt zu einer positiv getesteten Person stattgefunden hat, wird Sie die App über weitere Schritte informieren. Sie sollten sich in jedem Fall nach Hause begeben oder anderweitig absondern und weitere Schritte telefonisch mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt absprechen.

Folgende Personen mit entsprechenden Nachweisen sind als Kontaktpersonenvon der Absonderung ausgenommen. Sie müssen sich jedoch dann in Absonderung begeben, wenn Symptome, die auf eine Covid-19 Erkrankung hindeuten können, (Husten, Fieber oder erhöhte Temperatur, Schnupfen, Kurzatmigkeit, Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche) auftreten oder sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden:

  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben
  • Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren vollständige Impfung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei Monate zurückliegt)
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

Für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft wurden, gilt: Hier bedarf es nun auch einer zweiten Impfung für den Status „vollständig geimpft“ und somit einer dritten Impfung für die Auffrischung.

Wie lange muss ich mich nach einem Kontakt zu einem bestätigen COVID-19-Fall absondern?

Sowohl Kontaktpersonen als auch mit dem Coronavirus Infizierte müssen sich generell für zehn Tage in Quarantäne bzw. Isolierung begeben. Diese kann nach sieben Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorzeitig beendet werden. Als Kontaktpersonen können Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung bereits nach fünf Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorzeitig die Quarantäne verlassen. Bei infizierten Kindern und Jugendlichen gelten dagegen die allgemeinen Absonderungsfristen bei einer Infektion mit der Möglichkeit, die Isolierung vorzeitig nach sieben Tagen bei Vorliegen eines negativen Tests zu beenden. Die Freitestung wirkt unmittelbar und muss nicht noch einmal erneut durch das Gesundheitsamt bestätigt werden. Eine Bestätigung des Gesundheitsamtes ist also nicht erforderlich, um die Absonderung zu verlassen.

Für Infizierte, die als Beschäftigte in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig sind, kann die Absonderung nach sieben Tagen ausschließlich mit einem PCR-Test vorzeitig beendet werden. Voraussetzung ist, dass vor der Testung nach sieben Tagen eine 48-stündige Symptomfreiheit besteht. Als Kontaktpersonen können diese Beschäftigten regulär nach sieben Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test die Quarantäne vorzeitig beenden.

Wichtiger Hinweis: Unbeobachtete Selbsttests, die zum Beispiel zu Hause durchgeführt werden, sind zur Beendigung der Absonderung nicht zulässig. Es muss ein Antigen-Test oder PCR-Test gemacht und das negative Testergebnis muss entsprechend bescheinigt werden. Dazu kann zum Beispiel ein Testzentrum oder eine Teststation besucht werden. Dafür darf die Absonderung kurzzeitig verlassen werden. Zu Testangeboten in Schleswig-Holstein finden Sie hier weitere Informationen: Corona-Teststationen.

Rund ums Impfen und Testen

Das Impfzentrum an der Lahnstraße 5 ist seit Montag, 17. Januar 2022, die Zentrale für Kinderimpfungen in Schleswig-Holstein. „Da in der Impfstelle ausreichend Kapazitäten frei sind und sie zentral liegt und somit aus ganz Schleswig-Holstein gut erreichbar ist, wird das begrenzte zusätzliche Kontingent an Kinderimpfstoff ab Montag ausschließlich dort angeboten“, sagt Christian Kohl, Sprecher des Kieler Gesundheitsministeriums. Den Piks gegen das Coronavirus gibt es montags bis samstags von 14:30 bis 19:30 Uhr.

(Doppel-)Kinderimpftermine buchen:
Die Buchung funktioniert über das bewährte Verfahren auf www.impfen-sh.de. Diese Termine in Neumünster finden Montag bis Samstag immer zwischen 14:30 und 19:30 Uhr statt.

Zur Erinnerung: Bei Kinderärztinnen und Kinderärzten und bei offenen Impfaktionen im ganzen Land sind ebenfalls Kinderimpfungen möglich – hierzu informiert das Gesundheitsministerium auf www.impfen-sh.de oder direkt unter "Corona-Impfangebote in Schleswig-Holstein".

Auch vor dem Hintergrund steigender Inzidenzen und der Dominanz der Omikron-Variante in Schleswig-Holstein sind die Impfung und der Booster wirkungsvollster Schutz gegen eine schwere Corona-Erkrankung.

Gesundheitsminister Heiner Garg betont: „Lassen Sie sich impfen und boostern. Damit schützen Sie sich wirksam vor einer Erkrankung. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten – mit Kolleginnen und Kollegen. Weisen Sie Menschen, die noch Ängste oder Bedenken haben, auf Informationen zur Schutzimpfung auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums oder des Landes Schleswig-Holstein hin. Sprechen Sie bei Bedenken mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Nehmen Sie deshalb bitte die zahlreichen Impfangebote im Land wahr, es gibt genügend Termine. Auch Impfstoff von BioNTech für Personen unter 30, Schwangere und Stillende ist ausreichend vorhanden!“

Aktuelle Impfzahlen:

In Schleswig-Holstein sind (Stand 12.01.22) in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen bereits 76,2 Prozent mindestens einmal geimpft und 68,1 Prozent vollständig geimpft. Damit ist das Land weiterhin bundesweit führend in dieser Altersgruppe.

Auch in den restlichen Altersgruppen bewegt sich Schleswig-Holstein bei den Impfquoten weiter in der Spitzengruppe der Länder. 78,5% aller Menschen in Schleswig-Holstein sind mindestens einmal geimpft, vollständig geimpft sind 76,6 Prozent und eine Auffrischimpfung haben 48,3 Prozent der Menschen erhalten. Bei den über 18-Jährigen sind bereits 89,4 Prozent einmal, 88,4 Prozent vollständig geimpft und 57,1 Prozent geboostert.

Die Stadt Neumünster bietet in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) ein freies Impfangebot im Eingangsbereich der Holsten-Galerie am Gänsemarkt an. Hier werden in erster Linie Erst- und Zweitimpfungen gegen das Coronavirus angeboten, während die Booster-Impfungen mit Termin in der größeren Impfstelle in der ehemaligen Teststation in der Holsten-Galerie und in der Lahnstraße 5 durchgeführt werden.

Die Stadt Neumünster weist darauf hin, dass das freie Impfangebot möglichst für Erst- und Zweitimpfungen gedacht ist.

Freies Impfangebot noch an folgenden Tagen im Januar 2022:

24. Januar – 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
25. Januar – 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
27. Januar – 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
28. Januar – 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
31. Januar – 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr 

Der letzte Einlass erfolgt jeweils eine halbe Stunde vor den angegebenen Schlusszeiten, damit die Impfungen abgeschlossen werden können.

Darüber hinaus arbeitet die Stadt gemeinsam mit Dr. Johannes Kandzora vom Praxisnetzwerk Neumünster daran, weitere Termine für Erstimpfungen anbieten zu können.

Hier finden Sie eine Übersicht mit offenen Aktionen für eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus:

Mehrsprachige Informationen zur Corona-Schutzimpfung:

In den Räumen der ehemaligen Teststation in der Holsten-Galerie hat die Impfstelle des Landes Schleswig-Holstein geöffnet. Hier werden Impfungen nur nach vorheriger Terminbuchung unter www.impfen-sh.de durchgeführt.

  • In den Impfstellen können Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfungen gebucht werden. Bei einer Auffrischimpfung (Boosterimpfung) muss der Abstand vom gebuchten Termin zur Grundimmunisierung mindestens 6 Monate betragen.
  • Bei vorhandener Impfung mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson müssen zum gebuchten Termin mindestens 28 Tage Abstand vorhanden sein.

Die Terminbuchung ist für alle Personen freigeschaltet, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllen.

Termine werden zunächst bis einschließlich Februar gebucht werden können. Es können nur Einzeltermine über www.impfen-sh.de gebucht werden. Von dort aus gelangt man auf die Buchungsplattform.

Wer keinen Internetzugang hat, wird gebeten, sich beispielsweise über Nachbarn, Familie oder Freunde helfen zu lassen oder alternativ bei seiner/ihrer Hausarztpraxis einen Termin zu vereinbaren. Bei Schwierigkeiten wird zudem Hilfe unter 0800 455 655 0 ermöglicht.

Falls alle Termine vergeben sein sollten, wird es wie auch im Sommer eine Registrierungsmöglichkeit geben, bei der registrierte Personen automatisch einen Termin erhalten, sobald dieser verfügbar ist. Niemand muss also wiederholt in kurzen Abständen die Seite aufrufen – entweder man bucht seinen Wunschtermin direkt, oder – für den Fall, dass zunächst keine freien Termine verfügbar sind – registriert man sich einmalig und erhält bei Verfügbarkeit einen Termin zugewiesen.

Da neben der Buchungsmöglichkeit von Terminen bei den Impfstellen auch weiterhin mobile Teams offene Impfaktionen anbieten und in Praxen weiter geimpft wird, bleiben die Möglichkeiten, einen Termin zu erhalten, vielfältig. Der Schwerpunkt der Impfungen findet weiterhin bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten statt. Bürgerinnen und Bürger, die einen Termin gebucht haben, aber anderweitig früher zu einer Impfung gekommen sind, werden gebeten, ihren gebuchten Termin unbedingt frühzeitig zu stornieren und diesen so für andere Bürgerinnen und Bürger freizugeben.

Welche Impfstoffe werden in den stationären Impfstellen verimpft?

Auffrischimpfungen und Erst- sowie Zweitimpfungen werden in den stationären Impfstellen mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt. Es werden sowohl die Impfstoffe BioNtech als auch Moderna verimpft. Auffrischimpfungen werden den Empfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) folgend vorgenommen. Abweichungen sind auf persönlichen Wunsch und nach ärztlicher Beratung möglich.

Öffnungszeiten der stationären Impfstellen:

Die stationären Impfstellen werden von Montag bis Samstag jeweils von 10:30 bis 19:30 Uhr Impfungen vornehmen.

Schleswig-Holstein hat ein flächendeckendes Netzwerk aus Impfzentren aufgebaut:

Das Bundesgesundheitsministerium informiert auf seiner Seite "Zusammen gegen Corona" über Impfstoffentwicklung, Impfstofftypen sowie über die Organisation und Verteilung einer Corona-Schutzimpfung in Deutschland.

Die Bundesregierung klärt Sie auf der Seite "Coronavirus in Deutschland" auf.

Das Robert-Koch-Institut informiert zum Thema Impfen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel.

Finden Sie hier die nächstgelegene Corona-Schnell-Testmöglichkeit:

 

PCR-Tests sind in Neumünster in drei Einrichtungen möglich:

Beim DRK in den Holstenhallen,
Praxis Moritz Bechtel in der Altonaer Straße 150
und
in der Holsten-Apotheke in der Holsten-Galerie.

Die Chefin des Gesundheitsamtes Neumünster, Dr. Alexandra Barth, spricht über das Corona-Jahr 2021, die freiwilligen Anstrengungen der Mitarbeiter und die drohende Omikron-Welle

  • Holsteinischer Courier am 28. Dezember 2021: "Ein unbeschreiblicher Einsatzwille"
    >> Seite 8
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Nannette Kummerow ist Oberärztin und Pneumologin am FEK. Die Lungenexpertin schildert im Interview, was Corona und Omikron im Körper anrichten und was Experten dagegen tun können: „Impfpflicht käme möglicherweise zu spät“

  • Jeden Tag informieren wir Sie über den aktuellen Stand der Corona-Zahlen in Neumünster. Diese finden Sie stets auf der Startseite dieser Homepage.

Und bitte beachten Sie die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Neumünster, die amtlich bekannt gemacht wurde:

Maskenpflicht in der Innenstadt

„Wir müssen auf die rapide steigenden Coronazahlen reagieren. Deshalb haben wir auf Basis der Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung die folgenden Schutzmaßnahmen für die Neumünsteranerinnen und Neumünsteraner getroffen: In der Innenstadt und im Designer Outlet Center gilt wieder Maskenpflicht. Echten Schutz bietet jedoch nur eine Impfung – deshalb werden wir das Impfangebot ausweiten: Wir haben die Kapazitäten in der Holstengalerie erweitert und das Gebäude in der Lahnstraße wieder geöffnet“, bekräftigt Oberbürgermeister Tobias Bergmann.
Die Verpflichtung zum Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische oder FFP2-Maske) gilt jeweils montags bis samstags von 10:00 bis 20:00 Uhr in der Innenstadt vom Rathaus bis zum Hauptbahnhof, auf dem ZOB, in der Lütjenstraße und Mühlenbrücke sowie vor und im Designer-Outlet-Center an der Oderstraße. Wer in vorgegebenen Bereichen keine vorgeschriebene Mund-Nasenbedeckung trägt, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.
Die Stadt Neumünster hat die Maskenpflicht durch eine Allgemeinverfügung amtlich bekannt gemacht.

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Betreuungserfordernis

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie. Sie haben Fragen zum IfSG? Sie wollen wissen, ob Sie eine Entschädigung erhalten und wie Sie einen Antrag dafür stellen können?

SARS-CoV-2: Landesverordnung und mehr Wissenswertes

In Schleswig-Holstein gelten folgende Regelungen:

  • Bußgeldkatalog: Verstöße gegen die Regeln aus der Verordnung oder den Erlassen

    Wenn Sie von einer Reise aus dem Ausland zurückkehren

    Wenn Sie in einem Risikogebiet (Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet) waren, müssen Sie grundsätzlich die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

    • Digitale Einreisemeldung
      – Digital Registration on Entry
      – Enregistrement d’entrée numérique
      – Dijital giriş kaydı
      – Дигитaлнa пријaвa улaскa у земљу
      – Цифровая регистрация въезда
      – Notificación Digital de Entrada al País 

    Corona-Warn-App

    Die Corona-Warn-App ist ein wichtiger Helfer, um Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Alles, was Sie über die Corona-Warn-App wissen müssen, finden Sie hier:

    Die Corona-Warn-App herunterladen – und gemeinsam das Coronavirus bekämpfen: Die App ist jetzt im App Store und im Google Play Store verfügbar.

    Probleme mit der App?

    Alle technischen Fragen werden über die Hotline der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts beantwortet.
    Diese ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 von Montag bis Samstag von 07:00 bis 22:00 Uhr erreichbar. Die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden dort umgehend weiterhelfen.

    Tipps & Empfehlungen

     Klick mal rein:
    Robert-Koch-Institut (RKI)> Informationen für Einreisende
    Stadtwerke Neumünster (SWN):
    Nachbarschaftshilfe für Neumünster und Umgebung
    > Helfen in Neumünster
    Citymanagement hilft Firmen in NMS:
    Plattform für Vernetzung
    > Ich bleib dir treu – NMS
    Wirtschaftsagentur Neumünster:
    Regionaler Ansprechpartner der Landesbank
    für die Soforthilfemaßnahmen
    > Soforthilfemaßnahmen
    Hilfsangebote für Frauen in Not> Hilfetelefone und Online-Beratungen
    Lebensmittel für Wohnungslose
    Spendentisch: Hier können tagsüber Tüten oder Kartons
    (am besten beschriftet) abgeben werden.
    > Adresse:
    Gasstraße 12
    Wohlfahrtsverbände in Neumünster> Ausgewählte Beratungsangebote
    Coronavirus für Kinder erklärt> GEOlino
    Informationen für ältere Menschen:
    Schutz vor Betrug (Fake-News usw.)
    > www.zusammengegencorona.de
    Bundesgesundheitsministerium:
    Tagesaktuelle Informationen
    > www.bundesgesundheitsministerium.de
    Wissen, was schützt> Infektionsschutz
    Süddeutsche Zeitung: Artikel mit 3-D-Animation> Warum Abstandhalten so wichtig ist

    Mehrsprachig: Tagesaktuelle Corona-Informationen

    Soziale Medien

    Die Stadt Neumünster bietet zum Thema Coronavirus Informationen auch auf den sozialen Kanälen Facebook unter „corona neumünster“ und instagram „corona.neumuenster“ an. 
    Bereits seit Jahren ist die Stadt Neumünster neben der Homepage auch auf Twitter mit zwei Accounts aktiv: Stadt Neumünster und Berufsfeuerwehr NMS. Zudem hält Sie die Stadt Neumünster auch über die Bevölkerungswarn-App NINA auf dem Laufenden. Sie können diese kostenfrei in Ihrem Playstore herunterladen.

    Weitere Informationen

    • Lesen Sie auch unsere Meldungen auf der Startseite.

    Wichtige Blutspenden

    Blutspenden ist weiterhin möglich – und an vielen Orten dringend nötig, denn in der Corona-Krise ist die Versorgungslage angespannt.

    Fragen wie "Besteht die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus bei der Blut- und Plasmaspende?" werden auf https://www.blutspenden.de/startseite/ beantwortet.

    So vermeiden Sie eine Ansteckung

    • regelmäßig Hände waschen
    • auf das Händeschütteln verzichten
    • sich nicht ins Gesicht fassen
    • husten und niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
    • Abstand zu allen Personen einhalten, insbesondere zu solchen mit Symptomen
    • Hygienetipps
      und
    • Verhaltenstipps

    NINA informiert über Corona

    Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz sendet ab sofort auch Meldungen zur Corona-Pandemie.