Das Regionalmanagement der Stadt Neumünster

Das Regionalmanagement der Stadt Neumünster wurde von Ende November 2014 bis Ende Oktober 2017 mit Bundes- und Landesmitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Sinn und Zweck dieser Förderung war es, einen regionalen Entwicklungs- und Abstimmungsprozess für die Stadt Neumünster in Gang zu setzen, Netzwerke zu initiieren sowie eine Stärkung des Oberzentrums Neumünster, insbesondere unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, zu unterstützen.

Anlass der Förderung eines Regionalmanagements bei der Stadt Neumünster war vordringlich die Aufgabe einer Vernetzung zwischen der Metropolregion Hamburg und den übrigen Landesteilen Schleswig-Holsteins, v. a. im Hinblick auf den sog. Planungsraum II, dem neben der Stadt Neumünster die Kreise Plön, Rendsburg-Eckernförde sowie die Landeshauptstadt Kiel angehören. Neumünster liegt an der zentralen Nord-Süd-Entwicklungsachse des Landes, der BAB 7. Durch die vereinbarte Zusammenarbeit der Städte entlang der BAB 7 im Rahmen der Wirtschaftsinitiative „Nordgate“ hat die Stadt Neumünster diese Planungsvorgabe in Richtung Süden bereits vor Jahren aufgegriffen. Außerdem ist Neumünster seit Mai 2012 Mitglied der Metropolregion Hamburg. Mit der Zuordnung der Stadt Neumünster zum Planungsraum II entstand für Neumünster eine Scharnierfunktion, welche es zum Wohl der Stadt und der Region zu gestalten galt.

Das Regionalmanagement Neumünster wurde zu 70 Prozent durch Bundes- und Landesmittel im Rahmen des Landesprogrammes Wirtschaft Schleswig-Holsteins gefördert. Die verbliebenden 30 Prozent der Kosten hat die Stadt Neumünster getragen.

Hinweis: Das Land Schleswig-Holstein hat die Verlängerung des Projektes „Regionalmanagement Neumünster“ aufgrund geänderter Rahmenbedingungen (Förderrichtlinie) abgelehnt. Der Stadt Neumünster war es nicht möglich, die Stellen im Regionalmanagement mit eigenen Mitteln weiter zu finanzieren. Trotzdem wird sich die Stadt Neumünster weiterhin im Bereich der regionalen Kooperation engagieren und bestimmte Aufgaben – soweit dies möglich ist - fortführen.

Aufgabe des Regionalmanagements war es, Neumünster als wettbewerbsfähiges Oberzentrum und in seiner Scharnierfunktion zwischen der Metropolregion Hamburg und den übrigen Landesteilen in Schleswig-Holstein zu stärken. Ziel dabei sollte es sein, die Stadt als wirtschaftlich starken städtischen Endpunkt der Metropolregion im Norden zu entwickeln, der als Impulsgeber auch auf das Umland ausstrahlt. Ein wichtiger Aspekt dabei war die Verbesserung des Images von Neumünster.

Thematisch hatte das Regionalmanagement aktuelle Themen der Stadt- und Regionalentwicklung mit wirtschaftlichem Bezug und im Bereich Konversion aufgegriffen. Zudem sollte mit Hilfe des Regionalmanagements eine bessere Aufgabenerfüllung im Bereich der regionalen Kooperationen gewährleistet werden. Über die Mitgliedschaft in der Metropolregion Hamburg war das Regionalmanagement in diversen Arbeitsgruppen der Metropolregion Hamburg tätig und koordinierte die wirtschaftsbezogenen Aktivitäten der Stadt Neumünster innerhalb der Metropolregion Hamburg. Im Hinblick auf die Kooperation mit der Kiel Region war das Regionalmanagement regelmäßig zu Gast in den Arbeits- und Projektgruppen der Kiel Region GmbH und arbeitete aktiv an Projekten mit. Da die Stadt Neumünster seit Mai 2015 vollwertiges Mitglied in dem regionsweiten Gremium „Planungsdialog“ der KielRegion ist, war das Regionalmanagement auch bei dessen Sitzungen regelmäßig vertreten. Dieses Gremium befasst sich mit der Förderung und Entwicklung regional und überregional bedeutsamer Gewerbeflächen.

Stadt Neumünster
Fachdienst Stadtplanung und Stadtentwicklung
- Regionalmanagement -
Stadthaus
Brachenfelder Straße 1 – 3 • 24534 Neumünster
Telefon 04321 942 26 52
E-Mail