Hochbau-Maßnahmen in der Stadt Neumünster

Sanierungsarbeiten an der Gemeinschaftsschule Faldera beendet

Der 1979 errichtete Gebäudeteil beherbergt den Kunst- und Naturwissenschaftentrakt der Gemeinschaftsschule Faldera und wies mittlerweile erhebliche bauliche, energetische und sicherheitstechnische Mängel auf.  So entsprach der notwendige Treppenraum für den zweiten Rettungsweg nicht mehr den Brandschutzanforderungen. Auch die gesamten elektrischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung waren zu erneuern.

Die jetzt fertiggestellten Arbeiten umfassen die energetische Sanierung der Gebäudehülle, die umfassende Sanierung der Innenräume sowie die Umsetzung der Brandschutzanforderungen und der Barrierefreiheit. Das Obergeschoss erhielt zudem einen zweiten Flucht- und Rettungsweg über einen Flur, der die notwendigen Treppenhäuser der Trakte verbindet. Der bisherige Flur musste hierfür umgebaut und sämtliches brennbare Wand- und Deckenmaterial entfernt werden. Damit wurde auch das Obergeschoss barrierefrei erschlossen. Ferner wurden sämtliche brennbaren Holzbekleidungen aus den Fluren und Treppenhäusern entfernt.

Die Arbeiten erfolgten, aufgrund des laufenden Schulbetriebs hauptsächlich in den Ferienzeiten der Jahre 2020 und 2021. Der veranschlagte Kostenrahmen für die Baumaßnahmen von 1,36 Millionen Euro wurde mit 1,27 Millionen Euro bestens eingehalten. Das Land Schleswig-Holstein förderte das Projekt im Rahmen des Impulsprogrammes mit 685.325 Euro. (Stand: November 2021)

Familienzentrum Einfeld erstrahlt in neuem Glanz

In zehn Monaten Bauzeit wurde das Gebäude der Kindertagesstätte aufwändig saniert und modernisiert. Die Bauarbeiten wurden zum Ende der Sommerferien 2021 abgeschlossen und das Gebäude offiziell wieder an die Kinder und ihre Betreuerinnen übergeben. Vier Elementargruppen für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt mit jeweils bis zu 20 Kindern und zwei altersgemischten Gruppen für Kinder im Alter ab einem Jahr mit einer grundsätzlichen Belegungszahl von 15 Kindern je Gruppe sind in der Kita Einfeld. In den Elementargruppen findet darüber hinaus eine inklusive Betreuung statt. Der Bewegungsraum wird täglich durch die verschiedenen Gruppen und durch unterschiedliche Angebote des Familienzentrums genutzt.

Die Räume wurden umfassend saniert und umgebaut. So verfügt die Einrichtung neben dem zuletzt fertig gestellten Teilneubau, nun auch umgestaltete, helle Gruppen- und Sanitärräume. Alle Fußböden, Wände, Decken- und Akustikdecken, Beleuchtung, innenliegende Be- und Entlüftung der Nassräume, Heizung, Sicherheitsbeleuchtung, Hausalarmierung und Innen-Türen wurden erneuert. Die Bruttogrundfläche des sanierten Bereiches beträgt 460 Quadratmeter. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 645.000 Euro und lagen damit rund 45.000 Euro unter den veranschlagten Kosten. (Stand: September 2021)

Theodor-Litt-Schule, Parkstraße 22

  • Umbau der ehemaligen Wirtschaftsakademie/Verwaltungsräume zum Schulgebäude für das RBZ Theodor-Litt-Schule
  • Sanierung der dortigen WC-Anlagen für Schüler/-innen
  • Sanierung im Gebäudebestand

Die Theodor-Litt-Schule ist ein Regionales Berufsbildungszentrum mit den Standorten in der Parkstraße und der Holstenstraße. Zum 2. Schulhalbjahr 2020/21 hat die Schule zusätzlich das ehemalige Gebäude der Wirtschaftsakademie in der Parkstraße 22 bezogen. So „entstand“ ein Schulgebäude mit sechs Klassenräumen, einem Lehrerzimmer sowie drei Büroräumen für Besprechungen und Verwaltung.

Der Hauptteil der Arbeiten umfasste den Umbau des Verwaltungsgebäudes zum Regionalen Berufsbildungszentrum nach heutigen Anforderungen. Hier seien in erster Linie sicherheitsrelevante Einrichtungen wie die Schaffung zweiter baulicher Flucht- und Rettungswege genannt. Zudem war das Bestandsgebäude an die aktuellen Anforderungen der Landesbauordnung und der Schulbaurichtlinie anzupassen (Brandschutzanforderungen an Trennwände, Decken, Innentüren, Beleuchtung, Alarmierung, Digitalisierung).

Das Gebäude der Parkstraße 22 wurde 1980 errichtet. Die WC-Anlagen aus dem Jahr 1980 waren dringend sanierungsbedürftig. Die Sanierungsarbeiten wurden durch das Landesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Sanierung sanitärer Räume in öffentlichen Schulen „SaniIII“ mit 19.809,04 Euro gefördert und umfassten die Erneuerung der Sanitärobjekte, neue Vorwandinstallationen, Fliesenarbeiten, den Umbau der Sanitärtrennwände, Malerarbeiten und Erneuerung der Beleuchtung und der Trinkwasserinstallation. Abwasserleitungen sowie Boden- und Wandfliesen blieben weitgehend erhalten.

Darüber hinaus wurden notwendige Bauunterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen am 40 Jahre alten Gebäude durchgeführt. Bei den notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen standen die vollständige Erneuerung der Elektroinstallation, die Datenanbindung des Gebäudes und die daraus resultierenden Arbeiten wie die Erneuerung der Akustikdecken im Mittelpunkt. Zusätzlich wurden sämtliche Bodenbeläge und Wandbeschichtungen erneuert.

Im Zuge der Arbeiten ist die nicht als solche nutzbare „Dachterrasse“ des Gebäudes einer Prüfung unterzogen worden. Da deren Abdichtung an mehreren Stellen Ermüdungserscheinungen aufweist, ist eine Umwandlung der Fläche zum Gründach geplant und veranlasst.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich einschließlich der notwendigen Bauunterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen auf rund 600.000 Euro. (Stand: April 2021)

Kita Schwedenhaus: Sanitärräume saniert

In der Kindertagesstätte Schwedenhaus im Meßtorffweg 4 wurde folgende Baumaßnahme durchgeführt:

Die WC-Anlagen und Waschräume der Kinder im Erdgeschoss, im 1. Obergeschoss und im Dachgeschoss wurden erneuert. Die Sanitärräume wurden entkernt, die alten Bestandsleitungen, Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro wurden komplett zurückgebaut und durch neue Zuleitungen ersetzt. Die Fliesen, der Putz und der Estrich wurden abgestemmt und entsorgt. Die Raum- und Objektaufteilung  wurde neu geplant und umgesetzt. Die Fliesen der Fußböden und Wände wurden erneuert, der Estrichaufbau wurde in Teilen erneuert, die Decken mit F-30 GK- Decken beplankt, die Wände wurden verputzt, gespachtelt und gestrichen, die Decken wurden gespachtelt und gestrichen. Die alten Türzargen sowie Türblätter wurden durch neue Türelemente mit Fingerklemmschutz ersetzt. Bei innenliegenden WC-Räumen wurden die Be- und Entlüftungen erneuert. Die Sanitäranlagen sowie die Heizkörper inklusive der Zuleitungen wurden erneuert. Die Elektroleitungen inkl. Beleuchtung wurde auf den Stand der Technik gebracht. Die erforderlichen Arbeiten konnten bis Ende Oktober 2020 abgeschlossen werden.

Das ganze Haus entspricht den aktuellen Anforderungen an den Brandschutz. Die Sanierung und der Umbau der Sanitäranlagen wurden mit 250.000  Euro aus Bundesmitteln des Kommunalinvestitions-Förderungsgesetzes gefördert. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen auf rund 750.000 Euro. Der Zeit- und Kostenplan der Baumaßnahme wurde eingehalten. (Stand: November 2020)

Feuerwehrhaus Einfeld: Umbau und Erweiterung

Um den Anforderungen an ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus gerecht zu werden, hat die Stadt Neumünster einige Baumaßnahmen vorgenommen.

Die Freiwillige Feuerwehr Einfeld ist zuständig für das nördliche Stadtgebiet der Stadt Neumünster mit dem Ortsteil Einfeld, dem Einfelder See und dem Dosenmoor sowie Teilen der Ortsteile Tungendorf und Gartenstadt. Die Wehr hat eine aktuelle Stärke von 50 aktiven Mitgliedern. Aufgaben sind die Brandbekämpfung, die Wasser- und Eisrettung und die technische Hilfeleistung. Untergebracht ist die Wehr in dem Gebäude Dorfstraße 31.

Das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Einfeld wurde 1970 errichtet und 1982 erweitert. In dem Gebäude waren keine eigenständigen Umkleiden für die Feuerwehrleute vorhanden. Die Einsatzkleidung war in Spinden in der Fahrzeughalle untergebracht. Umkleiden und Sanitärräume für weibliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren nicht vorhanden.

Um den Anforderungen an ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus gerecht zu werden, hat die Stadt Neumünster folgende Baumaßnahmen durchgeführt: Das Gebäude ist um einen Schulungsraum mit Teeküche, einen Büroraum mit Besprechungsmöglichkeit und Umkleiden und Sanitäreinrichtungen für weibliche Feuerwehrkräfte erweitert worden.

Nach Fertigstellung des Anbaus wurden im Bestand Umkleide und Sanitäreinrichtungen für die männlichen Mitglieder der Feuerwehr eingebaut. Die Zugänge zu den Sanitärräumen erfolgen zur Sicherstellung der Schwarz-Weiß-Trennung nun direkt aus der Fahrzeughalle.

Für die Umsetzung der Planung war es erforderlich, den Grundriss und den Raumzuschnitt der bestehenden Räume grundsätzlich zu verändern. Die Arbeiten umfassten den Abbruch der vorhandenen Sanitäranlagen von 1970, die Erneuerung der Fliesen-und Bodenbeläge, die Erneuerung der Abwasser- und Trinkwasseranlagen, neue Heizflächen, den Einbau neuer Sanitärobjekte, die Errichtung einer Lüftungsanlage und die Sanierung der elektrischen Anlagen und der Beleuchtung. Die Erweiterung mit dem anschließenden Umbau begann im Dezember 2018 und wurde im März 2020 fertiggestellt.

Ergänzend zu den Arbeiten am und im Gebäude wurde der Parkplatz für die Einsatzkräfte entsprechend der Unfallverhütungsgrundsätze umgeplant, sodass sich Wege von ankommenden Wehrleuten und bereits startenden Fahrzeugen nicht mehr kreuzen. Außerdem wurden die Anzahl der Stellplätze für die Wehr der Zahl der Einsatzkräfte angepasst, der Parkplatz demnach erweitert und gepflastert.

Die Maßnahme wurde gemäß der Richtlinie zur Förderung von Feuerwehrhäusern in Schleswig-Holstein durch das Land Schleswig-Holstein gefördert. (Stand: April 2020)

Ihre Ansprechpartnerin

Erika Jahn
Fachdienst Gebäudemanagement
Abteilung Hochbau
Stadthaus Dachgeschoss, Zimmer 3.17
Brachenfelder Straße 1-3
24534 Neumünster
Telefon 04321 942 2634
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