Marie Harms (1797 – 1899)

Von Marie Harms, im 19. Jahrhundert eine bekannte Gastwirtin im damals überschaubaren und noch dörflichen Flecken Neumünster, sind Anekdoten überliefert, die von einer allseits respektierten und mit einer gehörigen Portion Humor ausgestatteten Frau erzählen. Verbunden mit ihrer Person ist zugleich die Geschichte der Brauerei Harms am Kleinflecken, deren Betrieb zusammen mit der Brauerei Hinselmann später in der Holsten-Brauerei aufging (1922/23). Sie war die Großmutter von Marie Hinselmann, geborene Harms.  Mit den Erzählungen der Enkelin über ihr eigenes Leben wurden zugleich Details aus dem Leben der Großmutter überliefert (siehe Lebensgeschichte Marie Hinselmann).     

Marie Harms wurde am 24. März 1797 als erstes Kind des Schlachters Feldmann und seiner Ehefrau in Nortorf geboren. Es folgten noch fünf Kinder, für die Marie nach dem frühen Tod der Mutter zu sorgen hatte. Erst im Alter von 29 Jahren konnte sie ein eigenes Leben beginnen und heiratete 1826 den aus Willenscharen stammenden und 1822 nach Neumünster gezogenen Johann Harms (geb. 1798). Um 1822/1826 wurde das Gewese Hudemann am Kleinflecken erworben, das aus Landwirtschaft, Brennerei, Brauerei und Gastwirtschaft bestand. Der kleine Flecken war zu jener Zeit eine Sandfläche, die man bei heftigem Wind kaum passieren konnte. Erst 1865 erfolgte die Umgestaltung des Platzes zu einer Grünanlage.

In schneller Folge wurden dem Ehepaar acht Kinder geboren, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten. Man kann sich fragen, wie es dieser Frau neben den vielen Schwangerschaften und dem zu beklagenden frühen Versterben von fünf ihrer Kinder gelang, mit ihrem Ehemann einen florierenden Betrieb aufzubauen. Der „Aukrug“, wie die Gastwirtschaft hieß, entwickelte sich zum Anlaufpunkt für Besucher und Gewerbetreibende, besonders auch aus dem Umland. Weithin berühmt waren die Kochkünste der tüchtigen Wirtin, respektvoll „Frau Marie“ genannt. Das Haus war eine der ersten Adressen, wenn große Bauernhochzeiten gefeiert wurden.  
 
Im Alter von nur 44 Jahren verstarb Johann Harms am 15. März 1842. Welche Gebäudeteile er beim Kauf 1822 vom Voreigentümer übernahm, was er dann zu- bzw. anbaute oder völlig neu baute, ist nicht mehr zu klären. Auf jeden Fall bestand der Besitz, den er hinterließ, aus einem stattlichen Fachwerkhaus mit einem Wohn-, Dielen- und Gaststubenteil, einem Ausschank, der Brauerei sowie einer Brennerei im Kellergeschoss. Über der Brauerei befand sich ein großer Saal mit einer gewölbten Stuckdecke, in dem die o.a. Festlichkeiten stattfanden.

Auf ausdrücklichen Wunsch des verstorbenen Johann Harms übernahm dessen jüngerer Bruder Friedrich die Verantwortung für die Familie und den Betrieb. Er und Marie heirateten, führten ein glückliches Familienleben und betrieben gemeinsam und erfolgreich die Geschäfte weiter.  Diese zweite Ehe blieb kinderlos.

Außerhalb des Privaten waren es unruhige Zeiten in den Vierzigerjahren des 19. Jahrhunderts. Frau Harms hat sich sicher nicht vorstellen können, dass sie eines Tages in das öffentliche Geschehen der Revolutionszeit eingreifen würde:

Während der schleswig-holsteinischen Erhebung wurde 1848 am 23. März in Kiel die Provisorische Regierung proklamiert. Die Hochstimmung, die mit diesem politischen Ereignis verbunden war, nutzten in Neumünster in der Nacht vom 24. auf den 25. März mehrere Personen, um zu randalieren. Über das, was, durch wen und warum in jener Nacht geschah, gibt es unterschiedliche Berichte.
 
Der Chronist Haß beschrieb die Vorgänge zusammenfassend wie folgt:
In einer Schreckensnacht, wie man es vorher nie erlebt habe, hätte sich „eine Bande Pöbel und Raubgesindel“ zusammengerottet und sei wütend (eingeworfene Fenster, Demolierungen) zu den Häusern der Bürger Justizrat Kellermann, Carsten Hinselmann, H.P. Hinselmann und schließlich zum Apotheker Jahn gezogen. Dort seien 25 Personen von der Polizei festgesetzt worden, es sei aber trotz vieler Bemühungen nicht möglich gewesen, alle zu zerstreuen.
Den so geschilderten Sachverhalt bestätigte im Wesentlichen eine amtliche Zeugenvernehmung.
 
Wahrscheinliche Ursache könnten die vorhandenen sozialen Spannungen vor Ort zwischen den Arbeitern und Handwerkern auf der einen und den besitzenden Schichten auf der anderen Seite gewesen sein, die sich vor dem Hintergrund der aufgeregten politischen Situation entluden.

Es war, folgt man der Erzählung der Marie Hinselmann, am Ende ihre resolute Großmutter, die in jener „Schreckensnacht“ die Unruhestifter überlistete und auf ihre Weise die „Revolution“ in Neumünster beendete:
Der Ehemann Friedrich Harms befand sich auf dem Großflecken bei der Apotheke (früher Einhorn-Apotheke), als dort randaliert wurde. Er wollte beschwichtigen, aber man ließ ihn wissen, „ …..töv man Harms, vi sünd ok gliks bi di!“ Daraufhin eilte er nach Hause.  Die Kinder wurden als erstes zur Sicherheit bei den Nachbarn untergebracht. Als nächstes bereitete Frau Harms den „Empfang“ der ungebetenen Gäste höchst hintersinnig vor.  Es wurde für heißes Wasser gesorgt und Gläser auf den Tischen in der Wirtsstube bereitgestellt.  Vor dem Eingang stellte man einen Tisch auf und dahinterstehend empfing Frau Harms die „Revolutionäre“ mit den Worten: „Ji künnt all rin, aber immer en na den annern!“ So war schon mal eine gewisse Ordnung hergestellt, und drinnen bekamen sie dann einen anständigen Grog vorgesetzt. Frau Harms schenkte fleißig nach und bereitete damit den finalen Einsatz der inzwischen verständigten Polizei vor.

Da nach den Schilderungen des Chronisten bei dem Polizeieinsatz vor der Apotheke nicht alle an der Randale beteiligten Personen festgesetzt werden konnten, ist davon auszugehen, dass einige, wie angekündigt, zum Kleinflecken weiterzogen. Dort angekommen, erlagen sie dank der umsichtigen Frau Harms der lockenden Versuchung, statt weiter Unruhe zu verbreiten, ihren Ärger besser im steifen Grog zu ertränken.

Schade, dass der Chronist Haß von dieser Fortsetzung der Geschehnisse in jener Nacht nicht berichtete.  Da es sich wohl auch nur noch um ein „Nachhut-Ereignis“ handelte, erschien es ihm möglicherweise nicht mehr erwähnenswert. An anderer Stelle wird jedoch berichtet, dass „das beherzte Eingreifen einiger Bürger die Ruhe wiederhergestellt habe“. Und damit haben wir auch einen Hinweis auf Frau Harms und dürfen schmunzelnd annehmen, dass alles sich so zugetragen hat, wie die Enkelin es aus den Erzählungen der Familie berichtet hat.   

Nachdem der Sohn Johann (aus der Ehe mit dem verstorbenen ersten Ehemann) 1868 geheiratet hatte, lebten in dem Haus am Kleinflecken mit Marie und Friedrich Harms und der wachsenden jungen Familie drei Generationen unter einem Dach. Johann und Ida Harms bekamen zwischen 1869 bis 1896 acht Kinder, von denen jedoch vier im Kindesalter verstarben. Nur die spätere Marie Hinselmann und ihre Geschwister Carsten H. Johann, Ida M. und Theodor erreichten das Erwachsenenalter.

Geschäftlich war man mit der Brauerei auf erfolgreichem Weg. 1876 wurde an das bestehende Gebäude eine Dampfbrauerei (ein neues Sudhaus) angebaut und 1879 zur Verbesserung der Wasserqualität ein artesischer Brunnen im Haus angelegt. Die Landwirtschaft gab man gleichzeitig auf, zuvor war bereits 1875 die Gastwirtschaft geschlossen worden. Das alte zum Kleinflecken gerichtete Gebäude diente fortan nur noch als Wohnhaus.

Bei dem neuen Gebäude handelte es sich um einen zum Schleusberg hin liegenden Querbau in Fachwerkbauweise. Beide Gebäude zusammen galten im Ort als eines der schönsten Anwesen im Stil der Ackerbürgerhäuser. Bei einem Bombenangriff während des 2. Weltkrieges wurde es am 07. April 1945 in den letzten Kriegstagen total zerstört. Heute befindet sich an diesem Standort das Museum „Tuch + Technik“.  

Friedrich Harms verstarb 1885 im Alter von 70 Jahren.  An ihn erinnert die Friedrichstraße, die auf dem ihm gehörenden Grundbesitz, dem „Harmschen Schlag“, 1854 angelegt wurde. Man hat sie nach ihm benannt. Mit dem Tod ihres Mannes wurde Frau Harms zum zweiten Mal Witwe. Sie war jetzt 88 Jahre alt und zog im Jahr darauf vom Kleinflecken zu ihrer verwitweten Tochter Anna Elsabe Wohlers am Großflecken 55. Sie konnte hier 1897 ihren 100. Geburtstag feiern; bei dem Geburtstagsempfang überreichte ihr Oberbürgermeister Max Röer eine kostbare, kobaltblaue Kaffeetasse, versehen mit einer Abbildung des bereits verstorbenen, aber mit ihr gleichaltrigen Kaiser Wilhelms I. Es handelte sich um ein Geschenk Kaiser Wilhelms II, versehen mit einer entsprechenden Geschenkurkunde. Diese Tasse und die Urkunde existieren heute noch in der weitläufigen Familie Harms.

Überliefert ist, dass die alte Dame während der lang andauernden Ansprache des Oberbürgermeisters die Anweisung gab: „Anna, geev den Herrn doch ´n Stohl, he steiht sik jo rein den Been in´t Lief!“ Eine ähnlich launige Bemerkung galt anlässlich ihres 90. Geburtstages ihrem fürsorglichen Doktor, der ihren Rücken mit einem Kissen stützen wollte: „Wat schall dat, Doktor! Wat schall ik denn erst maken, wenn ik oolt warr!“  Zwei schöne Beweise für den ihr eigenen und originellen Humor!

Marie Harms wurde fast 102 Jahre alt und blieb bis zuletzt rüstig und geistig rege. Sie starb am 10. Februar 1899. Mit diesem Bericht soll die Erinnerung an eine bemerkenswerte Frau, die schönen Geschichten um sie herum und die Zeit, in der sie lebte, wachgehalten werden.  

Nachzutragen ist noch, dass in den Anhängen zur Lebensgeschichte ihrer Enkelin Marie Hinselmann, die wie ihre Großmutter das 102. Lebensjahr erreichte, weitere Einzelheiten zu den Familien- und Firmengeschichten Harms und Hinselmann nachgelesen werden können.

Heide Winkler
März 2021

 

Quellennachweis

Familien Harms und Hinselmann 

  1. Namenstafel der Familie Harms; persönliche Daten auch in Bezug auf die Kinder von Detlev und Marie Hinselmann; gespeichert im PC Winkler; von Claus Harms, Aukrug
  2. Aufzeichnungen von Margret Harms aus dem Jahr 1931 (Nichte von Marie Hinselmann, Tochter ihres Bruders Carsten Johann); gespeichert im PC; von Claus Harms, Aukrug
  3. Mündliches Zeugnis durch Frau Hinselmann (Interview), aufgezeichnet auf drei Kassetten; siehe auch Hinweis  
  4. Ergänzend hierzu: Vermerk über ein Telefonat Frau Spreckelsen/Heide Winkler in Bezug auf die Tonbänder mit den aufgezeichneten Interviews vom 18. 03. 2019 / siehe auch abschließenden Hinweis
  5. Stammbaum der Familien Röseler, Renck, Roth und Hinselmann, Städt. Archiv, Archivnr. 5.496, Liegenr.401/06;  diverse Grabinschriften und im  Internet unter https://grabsteine.genealogy.net/

    Marie Harms:
  6. Abbildung „Blaue Tasse“; gespeichert im PC Winkler; von Claus Harms, Aukrug
  7. Portraitfotos Marie und Friedrich Harms/mit Datenhinweisen; gespeichert im PC, von Claus Harms, Aukrug
  8. „Heimatkunde Neumünster und Umgebung“,1925, Wachholtz-Verlag, Hermann Lüttjohann; 2 Anlagen = S. 68:  Fachwerkbau am Kleinflecken sowie Hinweis auf Marie Harms und ihren Sohn Johann; S. 81:  Friedrich Harms/ Anlegung/Friedrichstraße 1854.
  9. „Neumünster im 19. Jahrhundert“, zeitgenössisches Dokument; 1985, Verlag Buchhandlung Rathje: „Topografie des Fleckens Neumünster, 1836“, Pastor Kruse; S. 50 = Hinweis auf Wirtshaus am Kleinflecken
  10. Archivunterlagen; Archivnrn. 3.134/Liegenummer 749: Hundert Jahre Holsten-Brauerei Hamburg-Altona, 1979; u.a. Bild Fabrik Harms und Reklamebild*; gespeichert auf PC Winkler
  11. Archivnr. 2.763/Liegenr. 700/15: „75 Jahre Holsten-Brauerei“; Infos zur Übernahme des Braurechts Harms—Brauerei und Böes & Berkhoff.gespeichert auf PC Winkler
  12. Der Hinweis zum artesischen Brunnen in der Brauerei Harms stammt von Margret Harms (siehe oben) und ist auch in den Unterlagen der Holstenbrauerei anlässlich der Übernahme Brauereirechte Harms nachzulesen.
  13. „Streifzüge durch Alt-Neumünster“, 1988, Wachholtz-Verlag, Marianne Dwars, S. 77/78 Fa. Hinselmann, S. 79/80 Marie Harms
  14. „Neumünster, Ein Lesebuch“, 1988, Husum-Verlag, Hrsg. Antje Erdmann-Degenhardt und Reinhold Möller; S. 46/47 Marie Harms
  15. „Alt-Neumünster, Postkarten garniert mit Lokalhumor“, 1981, Wacholtz-Verlag, Hans-Heinrich Rottgardt; S. 30, Marie Harms
  16. „Industriekultur in Neumünster“, 1988, Wachholtz-Verlag, Hrsg. A. Heggen und K. Tidow; S. 37 ff. betr. 24. März 1848
  17. „Neumünster, Die Geschichte“, Leuschner-Verlag, 1999, Dr. Ullemeyer/überarbeitet von A. Heggen, P.Schuster, K. Tidow; S. 31/32 betr. 24. März 1848
  18. Auszug aus der handschriftlichen Chronik Haß betr. 24. März 1848; Archiv
  19. Abschrift dieses Auszuges (zum besseren Lesen) und Anmerkungen hierzu von H. Winkler/2019
  20. Auszug aus einem Aufsatz zum Thema „Neumünster während der schleswig-holsteinischen Erhebung 1848 – 1951“; 1998; S. 136 ff. – Dr. Carsten Obst, Leiter des Arbeitskreises „Stadtgeschichte Neumünster“; im Bestand der Stadtbücherei
  21. Beilage zum „General-Anzeiger“ Nr. 23/1923; längerer Artikel des Lehrers a.D.  D.J. Dittmann über die Ereignisse anlässlich des 100sten Geburtstags der Marie Harms am 23. 03.1897 sowie der Familiengeschichte Harms
  22. „Neumünster Album“ von Dr. Reinhold Möller; 1989; Verlag Buchhandlung Rathje; S. 54 f. und S. 60:  Fotos vom Harms-Haus am Kleinflecken 6; auch Fotos von Claus Harms: auf PC gespeichert

    Marie Hinselmann, geb. Harms:
  23. Erste Recherchen stammen von Sieghild Klamt im Zusammenhang mit der Ausstellung im Caspar-von-Saldern-Haus und im Rathaus 2014: „Frauen in der Geschichte Neumünsters“
  24. Portraitfoto von Marie Hinselmann  (1914/59 J.) und Altersfoto; auf PC gespeichert
  25. Kinderfoto von Marie Hinselmann; auf PC gespeichert
  26. Foto des Ehepaares Detlef und Marie Hinselmann; 1894; Jahr der Eheschließung; auf PC gespeichert
  27. Nachruf Marie Hinselmann; gestorben 19. 07. 1975
  28. Grabstein/Grabstätte Ehepaar Hinselmann; Südfriedhof; historisches Grab; auf PC gespeichert
  29. „Neumünster im 19. Jahrhundert“, 1985, Verlag Buchhandlung Rathje, darin: „Neumünster während der Jahre 1852 – 1863“ von Adlolf Ipsen; S. 59 mit einer zeitgenössischen Beschreibung des Kleinfleckens;
  30. „Das Neumünster-Buch“, 1985, Wachholtz-Verlag; Hrsg. Irmtraut Engling; S. 133 ff: Schulverhältnisse in Neumünster 1879/1889/siehe auch bei Paul Sieck, S. 83ff
  31. „Industriekultur in Neumünster“, 1988, Wachholtz-Verlag, Hrsg. A. Heggen und K. Tidow;  S. 125: Straßenausbauten durch D. Hinselmann
  32. Kriegsfürsorge; Wegweiser durch das Fürsorgeamt; S. 11; Vertreterin der Bezirksdame Frau Ströhmer
  33. „Neumünster vom Kaiserreich zur Inflation, Dokumentation von 1910 bis 1923“, Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte. 1983; S. 49 mit Hinweis auf politische Tätigkeit Hinselmann
  34. Auszug aus Adressbuch der Stadt Neumünster für das Jahr 1894 (erste Ausgabe); danach wurde zu dem Zeitpunkt von H.D. Hinselmann am Großflecken 58 noch eine Branntweinfabrikation betrieben. Unter Berufsbezeichnung seht „Brennereibesitzer“
  35. Historische Hinweise auf die Familie Hinselmann; Gewerbe und öffentliches Wirken = Beilagen („Bilder aus der Heimat“) zum „General-Anzeiger für Neumünster“:
    a)    Nr. 10/1921; Hinweis auf Ältermänner in der Totengilde im Jahr 1836; hier Hinselmann und Harms
    b)    Nr. 14/1922; Hinweis auf Kornhändler Detlef Hinselmann im Jahr 1810
    c)    Nr. 45/1922 Hinweis auf „Weißer Schwan“; Gaststätte Hinselmann im Jahr 1752
    d)    Nr. 32/1922; Hinweis auf Fleckensvorsteher Hinselmann 1820
    e)    Nr. 50/1922; Hinweis auf H.P. Hinselmann und auf C. Hinselmann; 1834
  36. „Dat Nyge Neumünster“, 1925, Verlag des Kunstgewerbemuseums Flensburg, Theodor Dittmann; S. 258: Hinweis auf Gaststätte „Weißer Schwan“ und D.H. Hinselmann
  37. „Tuchmacher am Teich“, 1989, Wachholtz-Verlag, Rudolf Tonner; S. 65/66: Hinweis auf Hans Peter Hinselmann, Wirt vom „Weißen Schwan“
  38. Auszüge aus dem Gildebuch der „Bürgergilde zu Neumünster seit 1578; Hinweise auf Mitgliedschaften aus den Familien Hinselmann und Harms
  39. Archivnr. 2.758, Liegenr. 700/16: „Zur Geschichte der Holstenbrauerei Neumünster, vormals Brauerei D.H. Hinselmann & Co. Neumünster, mit Chronik
  40. „Neumünster, Die Geschichte“, Leuschner-Verlag, 1999; RudolfUllemeyer/überarbeitet von A. Heggen, P.Schuster, K.Tidow; S. 58:  Fusion Hinelmann mit Holssten-Bauerei und Hinweis auf Grunderwerb Hinselmann Großflecken 58/60
  41. Dennoch“; Ullemeyer, 1977; Aufsatz aus Anlass des Stadtjubiläums 850 Jahre; S. 37/39: Bierherstellung nach bayerischer Art,
  42. „Stadt ältester Traditionen Holsteins“, 1966, Wachholtz-Verlag, Paul Sieck; S. 159/160: Brauereien in Neumünster

    Zum Hinselmann-Haus/heute Waschpohl:
  43. „Das Neumünster Album“; 1989; Verlag Buchhandlung Rathje; Dr. Reinhold Möller; S. 34: Foto vom Hinselmann-Haus von 1898, also vor dem Umbau
  44. „Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein, Stadt Neumünster“, 2006, Wachholtz-Verlag, bearbeitet von Lutz Wilde, Gert Kaster, Martin Becker; S. 282/283: Beschreibung des Hinselmann-Hauses
  45. Fotos im HC vom 28.03.1995 vom Hinselmann-Haus aus den Jahren 1917 und den fünfziger Jahren sowie Brauereigebäude 1999
  46. Hinselmann-Haus 1898, vor dem Umbau; Postkartensammlung C. Rathje
  47. Hinselmann-Haus, 1950er Jahre; Foto: W. Erben, Sammlung M. Krebs
  48. Brauereiwagen Hinselmann, ca. 1910er Jahre; Postkartensamlung C. Rathje

Hinweise:

  • Die Unterlagen zu 1., 2., 5., 6., 22., 23., 24., 25. hat Herr Claus Harms, Aukrug, zur Verfügung gestellt. Dazu diverse Fotos und Unterlagen in Bezug auf die „Blaue Tasse“
  • Zu Pkt. 2. = Die in drei Kassetten aufgezeichneten Gespräche mit Frau Hinselmann aus dem Jahr 1966 wurden   von Torsten Behrend, Mitinhaber der „Wittorfer Brauerei“, zur Verfügung gestellt. Er hat die Kassetten von dem Journalisten Jörg Lühn und dieser von Frau Helge Spreckelsen, Hasenredder 8, 24620 Husberg, bekommen. Frau Spreckelsen (inzwischen im Nov. 2020 verstorben) war, seinerzeit ehrenamtlich im Besuchsdienst im „Haus Berlin“ engagiert und lernte in diesem Zusammenhang die Bewohnerin Margret Hinselmann geb. Hinselmann (Tochter von Marie Hinselmann; verheiratet gewesen mit ihrem Cousin, Prof. Hans Hinselmann) kennen. Es habe sich im Laufe der Zeit eine freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehung entwickelt, in deren Folge ihr die Bänder übergeben wurden. Margret Hinselmann verstarb 1988.
  • Die Fotos/Abbildungen wurden von M.Krebs und C. Rathje zur Verfügung gestellt.

Heide Winkler
November 2019