Weitere Informationen des TBZ

Die Stadt Neumünster als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger ist nach § 19 Abs. 5 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW- /AbfG) verpflichtet, ein Abfallwirtschaftskonzept über die Vermeidung, Verwertung und die Beseitigung der in ihrem Gebiet anfallenden und ihr zu überlassenden Abfälle zu erstellen. Das Konzept wurde erstmalig zum 31.12.1999 für die nächsten 5 Jahre erstellt und ist gem. § 4 Abs. 1 Landesabfallwirtschaftsgesetz (LAbfWG) alle fünf Jahre fortzuschreiben.

Das Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Neumünster 2015 bis 2019 stellt die Rahmenbedingungen für die Abfallwirtschaft in Neumünster dar, erläutert die Behandlung und Verwertung der einzelnen Abfallfraktionen und trägt mit seinen derzeitigen und zukünftig geplanten Maßnahmen den Zielen der Europäischen Abfallrahmenrichtlinie Rechnung.

Altmedikamente aus privaten Haushalten sicher und umweltgerecht entsorgen
Die angebrochenen Flaschen mit Augentropfen oder Hustensaft, die vor Ewigkeiten deponierten Schmerztabletten, die Tuben mit Salbenresten – Arzneischränke und Schubladen in unseren Haushalten beherbergen Mengen von abgelaufenen oder nicht verwendeten Medikamenten, die irgendwann einmal entsorgt werden müssen. Dann stellt sich die Frage: „Wohin mit den Arzneimittelresten?“
In Neumünster können Sie die nicht verwendeten Arzneimittel in haushaltsüblichen Mengen an verschiedenen Stellen abgeben. Hier wird dann eine sichere Aufbewahrung gewährleistet und die Altmedikamente werden einer fach- und umweltgerechten Entsorgung zugeführt.

Altmedikamente dürfen nicht in den Ausguss oder die Toilette geschüttet werden
Arzneimittelreste dürfen auf keinen Fall in den Ausguss oder die Toilette geschüttet werden! Die Wirkstoffe der so entsorgten Altmedikamente können von den Kläranlagen nicht vollständig abgebaut werden, gelangen mit dem geklärten Abwasser wieder in die Umwelt und könnten so unserer Gesundheit schaden.

Altmedikamente gehören nicht in Kinderhände
Bunte Pillen könnten von Kindern mit Bonbons verwechselt werden. Sorgen Sie dafür, dass die Altmedikamente nicht in Kinderhände oder in die Hände von Unbefugten gelangen.

Keine Rücknahmepflicht von Altmedikamenten bei Apotheken
Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung für den Apotheker, Altmedikamente zurückzunehmen. Einige Apotheken bieten die Rücknahme nicht verwendeter Arzneimittel als Serviceleistung an (siehe unten). Dies ist jedoch eine freiwillige Leistung der Apotheken.

Entsorgung der Verpackung von Altmedikamenten
Der Grüne Punkt auf der Verpackungen der Medikamente bezieht sich nur auf die Verpackungen und nicht auf den Inhalt. Verpackungen aus Papier gehören in die Blaue Tonne oder den Papiercontainer und Kunststoffverpackungen in den Gelben Sack.

Das TBZ informiert Sie gerne
Bei Fragen wenden Sie sich an das TBZ Service-Telefon.
Telefon 04321 942 2900
Telefax 04321 942 2971
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Montag bis Donnerstag07:00 bis 17:00 Uhr
Freitag07:00 bis 13:00 Uhr
SWN-WertstoffzentrumPadenstedter Weg 1
Montag bis Freitg 08:00 bis 18:00 Uhr
Samstag 08:00 bis 12:00 Uhr
  
Schadstoffsammelstelle
des TBZ
Niebüller Straße 90
Montag bis Donnerstag
07:00 bis 15:00 Uhr
Freitag 07:00 bis 13:00 Uhr
Samstag 08:00 bis 12:00 Uhr
Alte Rats-ApothekeGroßflecken 55
apo-rot Stadt-ApothekeGroßflecken 20
Center-ApothekeGoethestraße 13
City-ApothekeGroßflecken 51-53
Delphin-ApothekeHürsland 96
Falderapark-ApothekeWasbeker Straße 145c
Flora-ApothekeKuhberg 8
Freesen-ApothekeWasbeker Straße 330
Gadeland-ApothekeSegeberger Straße 56a
Hansa-ApothekeWasbeker Straße 50
Holsten-ApothekeGänsemarkt 1
Löwen-ApothekeAm Teich 9
Markt-ApothekeKleinflecken 35
Mühlen-ApothekeMühlenstraße 23
Mühlen-Apotheke  a&b-CenterBaeyerstraße 1
Mühlen-ApothekeGroßflecken 30
Parkcenter
Einhorn-Apotheke
Christianstraße 20
Ring-ApothekeHaart 87-89
Schwan-ApothekeKuhberg 28
Vicelin-ApothekeGroßflecken 72
Vita- ApothekeRuthenberger Markt 28

Elektro- und Elektronik-Altgeräte enthalten Schadstoffe, wie etwa Quecksilber, FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) oder PCB (polychlorierte Biphenyle), aber auch Wertstoffe wie Eisen, Silber und Kupfer. Daher erfasst die Stadt Neumünster schon seit längerem kostenlos die vorgenannten Geräte und führt sie einer umweltfreundlichen, fachgerechten Verwertung zu. Die Verwertung wird im Kreislaufwirtschaftsgesetz und im Elektro- und Elektronikgerätegesetz geregelt.
Es ist eine Hierarchie einzuhalten: Zuerst wird geprüft, ob Geräte wiederverwendet werden können. Ist dies der Fall, werden die Geräte einer weiteren Verwendung zugeführt, soweit dies wirtschaftlich möglich ist. Sind die Geräte defekt, erfolgt die Demontage und die Verwertung der einzelnen Bestandteile.
Haushaltsweißgeräte (z. B. Kühlgeräte, Waschmaschinen, Elektroherde usw.) sowie andere Elektro- und Elektronikaltgeräte (z. B. Fernseher, Radio, Monitore, Computer usw.) werden auf Abruf abgeholt.

Seit dem 24. März 2006 schreibt das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz ausdrücklich vor, dass die Geräte nicht mehr mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern bei Sammelstellen abgegeben werden müssen. Die Hersteller sind verpflichtet, die dort gesammelten Geräte zurückzunehmen und nach dem Stand der Technik sicher zu entsorgen. Damit greift jetzt auch beim Elektroschrott das Prinzip der Produktverantwortung und nimmt alle Beteiligten in die Pflicht.

Sie können Ihre Elektro- und Elektronik-Altgeräte genau wie anderen Sperrmüll nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter der Service-Nummer 04321 942 2900 vom TBZ abholen lassen.
Darüber hinaus können Sie Kleingeräte beim TBZ, Niebüller Straße 90 und alle Gerätegruppen bei folgenden Firmen selbst anliefern:

Behrendt Rohstoffverwertung GmbH
Gutenbergstraße 34 - 38
24536 Neumünster
Telefon 04321 93 26 0

Behrendt Recycling GmbH
Leinestraße 31
24539 Neumünster
Telefon 04321 9 84 98 0

Moderne Energiesparlampen brennen bis zu 15.000 Stunden und verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Dennoch haben Energiesparlampen einen Nachteil gegenüber den altbekannten Glühlampen: Sie dürfen nicht einfach über den Restmüll entsorgt werden.
Energiesparlampen enthalten problematische Stoffe, wie z.B. Quecksilber, und müssen deshalb über Schadstoffsammelstellen oder den Handel gesammelt und der fachgerechten Entsorgung zugeführt werden.

Die Schadstoffsammelstelle beim Technischen Betriebszentrum, Niebüller Straße 90, nimmt Energiesparlampen in haushaltsüblichen Mengen entgegen:

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