Was ist Klimaschutz?

Beim sog. Klimaschutz handelt es sich um eine Reihe von Maßnahmen, die die vom Menschen gemachte Erderwärmung aufhalten oder zumindest stark verlangsamen sollen.

Diese Erderwärmung wird häufig auch als Klimawandel bezeichnet. Hierbei muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass es den natürlichen Klimawandel und den anthropogen – also durch den Menschen beeinflussten – Klimawandel, gibt. Das Klima wandelt sich im Laufe der Zeit stetig, dabei handelt es sich um einen natürlichen Zyklus von sich abwechselnden Warm- und Kaltzeiten. Es wird davon ausgegangen, dass seit der Industrialisierung der Ausstoß an Treibhausgasen durch den Menschen so massiv zugenommen hat, dass diese eine verstärkende Wirkung auf den natürlichen Klimawandel haben. Problematisch hierbei ist, dass es sich nicht abzeichnet, dass diese Verstärkung rückgängig gemacht werden kann. Ziel des Klimaschutzes ist demnach auch, Anpassungsstrategien zu entwickeln, um auf negative Folgen, wie Hochwasser, Dürreperioden und Starkregenereignisse vorbereitet zu sein.

Hierbei wird nach Lösungsstrategien im internationalen sowie nationalen Bereichen gesucht – auf regionaler und globaler Ebene. Erfolge werden zumeist an der eingesparten Menge klimawirksamer Treibhausgase, wie Methan (CH4) und Kohlenstoffdioxid  (CO2) gemessen. Hierbei gibt es verschiedene Ansatzpunkte, ob in der Mobilität, Land- und Forstwirtschaft oder im Bereich der erneuerbaren Energien.

Warum die Erderwärmung eindämmen?

Ein gewisses Maß an Hitze und Trockenheit und auch vereinzelt besonders heiße Jahre kann die Natur in unseren Breitengraden gut ausgleichen. Jedoch ist dies sehr kurzweilig und kleinräumig gedacht. Die Auswirkungen einer dauerhaften Erderwärmung sind bisher noch nicht absehbar. In einigen Ländern werden die Umweltveränderungen durch die Erderwärmung so massiv sein, dass eine Art Klimaflucht entstehen wird. Nicht nur in diesen Ländern wird die Produktion von Nahrungsmitteln durch die Landwirtschaft immer schwieriger, eine Versorgung der gesamten Erdbevölkerung nahezu unmöglich.

Achtung: Klima ist nicht gleich Wetter! Beim Klima wird der statistische Durchschnitt aller meteorologischen Vorgänge über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren betrachtet. Das Wetter beschreibt die Situation für einen kürzeren Zeitraum.