Klimaschutz in Neumünster

Fachdienst Umwelt und Bauaufsicht
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Klimaschutz-Konzept für Neumünster

Das Integrierten Klimaschutzkonzept - Vier Handlungsfelder-

Ein wesentlicher Bestandteil für die Umsetzung des Klimaschutzes in Neumünster sind die „kommunale und strukturbildende Maßnahmen“. Dabei geht es darum, die Akteure, die im Klimaschutz aktiv sind oder sein wollen sinnvoll zu vernetzen, um so die Umsetzung der Projekte realisieren zu können. Hierbei nimmt die Kommune die Aufgabe des Koordinators ein und bringt die unterschiedlichsten Akteure zusammen. Diese Aufgabe wird als übergreifende Maßnahme beschrieben.

Für den Ausbau der erneuerbaren Energien bietet sich im Bereich der Stadt Neumünster nur wenig Spielraum, sodass überwiegend auf direkte und indirekte Maßnahmen zur Verminderung von CO2-Emissionen zurückgegriffen wird.

Im Handlungsfeld „Energieeffizienz in Gebäuden und Nutzung erneuerbarer Energien“ wird ein weiter Bogen gespannt. Er reicht von der Stromerzeugung durch Bioabfälle und Photovoltaik-Anlagen über ein Kompetenznetzwerk Energieberatung für private Hausbesitzer bis hin zu Klimaschutz als Bildungsthema an Schulen.

Im Bereich „Energieeffizienz in der Wirtschaft“ wird die Intensivierung der Klimaschutzaktivitäten von Betrieben ins Auge gefasst, wobei vor allem wirtschaftliche Aspekte hinsichtlich Energieeffizienz eine Rolle spielen.

Die Maßnahmen im Handlungsfeld „Mobilitätswende“ konzentrieren sich auf Maßnahmen im Radverkehr, Förderung der Intermodalität, d.h. die Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsträgern, wie Bahn, Bus oder auch Car-Sharing und den Ausbau des ÖPNV-Angebotes.

Nicht als Handlungsfeld in das Klimaschutzkonzept aufgenommen wurden Maßnahmen, die den Bereich „Umwelt und Natur“ berücksichtigen. Diese Maßnahmen werden bereits seit mehreren Jahren durch die untere Naturschutzbehörde betreut und auch sehr stark unterstützt. Jedoch ist auch dieser Aspekt essentiell für den Klimaschutz, daher soll er hier nicht vernachlässigt werden.