Themenwoche 5: Konsum (31. März bis 6. April 2025)

Der Klimathon widmete sich in diesee Woche dem Thema „Nachhaltigkeit im Konsum“. Alle Teilnehmer/-innen konnten sich auf spannende Guides und Herausforderungen freuen, die ihnen dabei helfen, CO₂-Emissionen in diesem Bereich zu reduzieren. Ob durch reduziertes Konsumverhalten, die Wahl nachhaltiger Alternativen oder die Berücksichtigung der „grauen Energie“ – es gibt viele Wege, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Hätten Sie gedacht, dass der „sonstige Konsum“ in Deutschland durchschnittlich 38 Prozent unseres CO₂-Fußabdrucks ausmacht?

Für einen nachhaltigen Konsum müssen sowohl Produzent/-innen als auch Verbraucher/-innen aktiv werden. Indem Unternehmen in der Produktion erneuerbare Energien nutzen, faire Löhne bezahlen, lange Transportwege in der Produktionskette vermeiden, Verpackungen reduzieren oder recycelte und recyclebare Materialien verwenden, können sie die Produktion nachhaltiger gestalten. Als Verbraucher/-innen können Sie Anreize für eine solche Produktion setzen, indem Sie gezielt fair und ökologisch hergestellte Produkte konsumieren. Um nachhaltige Produktionsbedingungen zu erkennen, können sich Verbraucher/-innen an verschiedenen Siegeln orientieren.

Da Konsum immer mit Energie- und/oder Ressourcenverbrauch einhergeht, ist der nachhaltigste Konsum derjenige, der nicht stattfindet. Bevor sich für den Kauf eines Produktes entschieden wird, sollte sich deshalb immer erst die Frage gestellt werden, ob der Kauf des Produkts notwendig ist. Verbraucher/-innen können ihre Konsum-Entscheidungen anhand der folgenden drei Fragen überprüfen:

  • Muss ich ein Produkt kaufen oder gibt es einen anderen Weg mein Bedürfnis nach XY zu erfüllen, wie z.B. mir den Gegenstand von einer anderen Person auszuleihen oder einen kaputten Gegenstand zu reparieren?
  • Wenn ich mich für den Kauf des Produktes entscheide: Kann ich das Produkt auch gebraucht kaufen?
  • Wenn ich mich für den Neukauf des Produkts entscheide: Gibt es ein Unternehmen, welches das Produkt unter fairen und umweltfreundlichen Bedingungen produziert?

Aber viele Menschen sind nicht nur Verbraucher/-innen, sondern auch Arbeitnehmer/-innen in Unternehmen. Auch in dieser Rolle können sie sich für einen nachhaltigen Konsum einsetzen, Nachhaltigkeit immer wieder thematisieren und auf eine sozialere und ökologischere Produktion hinwirken.