Kulturteil-Projekt
Industrial Art — Zeichnung als Reportage
Das Bahnbetriebswerk Neumünster (Kulturlokschuppen) ist ein faszinierender historischer Ort. Dieser dient als Ausgangspunkt für künstlerische Entdeckungen. Im Rahmen dieses Projekts setzen sich die Schüler*innen mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft industrieller Prozesse auseinander.
Ein Kooperationsprojekt mit dem Kulturlokschuppen und Kristin Grothe, bildende Künstlerin.
Nach einer Einführung in die historische Bedeutung und die aktuelle Nutzung des Bahnbetriebswerks, gehen die Teilnehmer*innen zeichnerisch auf Entdeckungstour. Ihre eigenen Zeichnungen bilden eine künstlerische Reportage zur Geschichte der Region, die gleichzeitig einen Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Prozessen und eigenem Erleben herstellt. So entsteht eine individuelle Auseinandersetzung mit vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen.
Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Förderung der künstlerischen Kreativität, weshalb besonders Schulklassen mit künstlerischem Fokus eingeladen sind.
Der Workshop bietet grundlegende Impulse für den kreativen Prozess und kann sowohl als Einzelangebot genutzt als auch in den Unterricht integriert werden. Je nach Klassenstufe kann der Inhalt angepasst werden. Dank der Förderung durch die Stiftung der Sparkasse Südholstein und das Kulturbüro Neumünster ist der Workshop für Schulklassen kostenlos.
Ziel des Projekts:
Die Schülerinnen erhalten einen persönlichen Zugang zur industriellen Revolution und zu den gesellschaftlichen Entwicklungen im Industriezeitalter. Der kreative, praktische Ansatz fördert die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und regt die Reflexion über die Gegenwart und Zukunft an. Das Bahnbetriebswerk Neumünster als außerschulischer Lernort verstärkt den Bezug zur realen Geschichte und geht über den schulischen Kontext hinaus. Es stärkt das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und fördert ihre Teamarbeit, was das soziale Miteinander verbessert. Durch die eigenständige, kreative Arbeit wird zudem ihre Fähigkeit gestärkt, gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzugestalten.
Mögliche Termine: mittwochs oder donnerstags 9-13 h oder 10-14 h im April, Mai, Juni, Juli 2026
Anmeldung per E-Mail an Katharina Matzkies:



