Mitmachen & Engagement

Der Stadt Neumünster setzt sich dafür ein, dass das interkulturelle Zusammenleben langfristig verbessert wird. Sie möchte daher den Dialog mit Menschen mit Migrationshintergrund weiterentwickeln und deren Interessen in die Entscheidungsprozesse der Stadt mit einbinden. Zu diesem Zweck hat die Stadt ein Forum der Vielfalt gegründet und erarbeitet ein Integrationskonzept.

Das Forum der Vielfalt tritt für die Völkerverständigung und ein friedliches Zusammenleen aller in Neumünster lebenden Menschen ein. Es ist Ansprechpartner für die Wünsche, Sorgen und Probleme der Menschen mit Migrationshintergrund und für die Stadt Neumünster bei Fragen der Integration. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung fördert es außerdem die Informations-, Beratungs- und Kulturarbeit für Migrantinnen und Migranten. Darüber hinaus arbeitet es aktiv an der Gestaltung und Umsetzung des Integrationskonzeptes der Stadt mit und begleitet die interkulturelle Öffnung der sozialen Dienste und der Stadtverwaltung.

Alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner Neumünsters ab 14 Jahren können im Forum Mitglied werden und mitarbeiten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Sie können es auch über die Koordinierungsstelle für Integration erhalten.

Der Vorstand des Forums setzt sich aus Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer zusammen. Den Vorstand bilden Natali Schnar und Ibrahim Ortacer (Vorsitzende), Nilgün Kiroğlu, Elisabeth Dannenmann und Samir Aliev.

Zur Ausgestaltung des Integrationskonzeptes der Stadt Neumünster wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Die ersten Themen des zukünftigen Integrationskonzeptes sind Bildung und Arbeitsmarkt, Förderung des Miteinanders, Rassismus und Diskriminierung/Sicherheit, interkulturelle Öffnung, Wohnraum sowie Gesundheit und Alter.

Weitere Auskünfte erteilt gerne die Koordinierungsstelle für Integration unter der Telefonnummer 04321 942 26 49. 

Die Ehrenamtsberatungsstelle ist ein vom Land Schleswig-Holstein gefördertes Kooperationsprojekt mit der Diakonie Altholstein und dem AWO Kreisverband Neumünster e.V.. Die Beratungsstelle koordiniert die Ehrenamtsarbeit für Flüchtlinge. Sie organisiert Projekte und Fortbildungen für Ehrenamtliche, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren möchten. Darüber hinaus unterstützt sie den Aufbau von Netzwerken mit den relevanten Akteuren in der Stadt Neumünster.

Ansprechpartner/-innen

NameTelefonE-Mail
Claudia Diekneite0152 02481745E-Mail
Joana Zestermann252 21 30 11E-Mail
Jaqueline Al Achkar252 21 30 11E-Mail
Robert Wollschläger9 17 70E-Mail

Die hauptamtliche lokale Koordinierungsstelle ist eine vom Land Schleswig-Holstein geförderte Stelle, die dort Entlastung bringen soll, wo vor Ort eine ehrenamtliche Aufgabenorganisation an ihre Grenzen stößt. Zielgruppen sind ehrenamtlich Tätige und Patinnen/Paten in der Flüchtlingshilfe

Ansprechpartner

Roman Wagner0176 47 33 48 91E-Mail

Ehrenamtberatungsstellen:

  • Versicherung im ehrenamtlichen Engagement für Geflüchtete
    Auf „Engagiert-in-sh“ können Sie nachlesen, wie Sie in der Ausübung Ihres freiwilligen Engagements versichert sind.
  • Deutsche gesetzliche Unfallversicherung
    Viele Bürgerinnen und Bürger helfen Geflüchteten ehrenamtlich, andere tun es im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit. Daraus ergeben sich immer wieder Fragen nach dem Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung. Auf der Webseite der DGVU werden die wichtigsten Informationen dazu zusammengestellt und durch weiterführende Links ergänzt.
    >> Infoblatt "Versicherungsschutz bei der Flüchtlingshilfe“
  • Ehrenamtsportal SH
    Sie möchten helfen? Dann ist das Ehrenamtsportal genau das Richtige für Sie.

Wir wollen das freiwillige Engagement mit finanzieller Unterstützung stärken und selbständig entwickelte Projekte fördern. Antragsberechtigt sind Willkommensinitiativen, Vereine, Religionsgemeinschaften, Migrantenorganisationen, aber auch Einzelpersonen. Projektanträge müssen mindestens 6 Wochen vor Beginn des angestrebten Projektes eingegangen sein. Über die Höhe der Förderung wird im Einzelfall entschieden. Gleichzeitig machen wir an dieser Stelle aufmerksam auf die Fördermöglichkeiten des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familien und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.