Kriegsopferversorgung

Kriegsbeschädigten und deren Hinterbliebenen (Witwen, Witwer, Lebenspartner, Waisen und Eltern) wird auf Antrag Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) gewährt. Die Versorgung umfasst:

  • Heilbehandlung, Versehrtenleibesübungen und Krankenbehandlung (§§ 10 bis 24a BVG),
  • Leistungen der Kriegsopferfürsorge (§§ 25 bis 27j BVG),
  • Beschädigtenrente (§§ 29 bis 34 BVG) und Pflegezulage (§ 35 BVG),
  • Bestattungsgeld (§ 36 BVG) und Sterbegeld (§ 37 BVG),
  • Hinterbliebenenrente (§§ 38 bis 52 BVG),
  • Bestattungsgeld beim Tod von Hinterbliebenen (§ 53 BVG).

An wen muss ich mich wenden?

An das Landesamt für soziale Dienste (LAsD).

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Geburtsurkunde oder (bei persönlicher Abgabe des Antrages) Personalausweis beziehungsweise Reisepass,
  • Meldebestätigung,
  • gegebenenfalls in Ihrem Besitz befindliche medizinische Unterlagen (zum Beispiel Gutachten),
  • gegebenenfalls Vollmacht, Betreuerausweis oder Bestallungsurkunde,
  • Wehrmachtsentlassungsschein, Soldbuch oder Wehrpass, sofern im Besitz,
  • gegebenenfalls Rentenbescheid, sofern Sie bereits früher Beschädigtenversorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz oder früheren versorgungsrechtlichen Vorschriften bezogen oder beantragt haben.

Welche Gebühren fallen an?

Keine

Welche Fristen muss ich beachten?

Keine

Rechtsgrundlage

Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG).

Zuständige Stellen

 

Steinmetzstraße 1 - 11 , 24534 Neumünster

+49 4321 913-5

+49 4321 13338

post.nms@lasd.landsh.de

Webseite

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 9:00 - 12:00 Uhr
oder nach Vereinbarung

 

Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.: 8:30-12:00 Uhr - für Bundeselterngeld abweichend: Bitte Besuchszeiten tel. unter 0431 9885408 (Pförtnerei) erfragen

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