Aufenthaltserlaubnis (Aufenthaltstitel): Beantragung

Ausländerinnen und Ausländer benötigen für die Einreise und den Aufenthalt im Bundesgebiet einen Aufenthaltstitel, sofern nicht durch Recht der Europäischen Union oder durch (nationale) Rechtsverordnung etwas Anderes bestimmt ist oder auf Grund des Assoziationsabkommens zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und dem Herkunftsland ein Aufenthaltsrecht besteht.

Für einen längeren Aufenthalt in Deutschland müssen Ausländerinnen und Ausländer ein Visum bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung beantragen. Ist nach der Einreise ein längerfristiger Aufenthalt vorgesehen, muss vom Bundesgebiet aus eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis nach der Einreise erfolgt in Abhängigkeit von der Staatsangehörigkeit und dem jeweils vorgesehenen Aufenthaltszweck.

Die Aufenthaltserlaubnis ist ein befristeter Aufenthaltstitel und wird nach dem Kapitel 2, Abschnitte 3 bis 7, des Aufenthaltsgesetzes erteilt. Je nach Aufenthaltszweck ergeben sich aus der Aufenthaltserlaubnis unterschiedliche Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich der Aufenthaltsverfestigung, des Familiennachzuges, der Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder dem Zugang zu sozialen Leistungen.

Seit 1. September 2011 werden Aufenthaltserlaubnisse in der Regel als elektronische Aufenthaltstitel (eAT) – im Scheckkarten-Format – ausgestellt. Darin werden unter anderem auch biometrische Merkmale (ein Lichtbild, zwei Fingerabdrücke) gespeichert. Darüber hinaus kann der eAT – optional – zusätzlich als elektronischer Identitätsnachweis (eID) im Zuge von E-Government und E-Business sowie zur elektronischen Signatur genutzt werden.

Teaser

Für einen längeren Aufenthalt in Deutschland müssen Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.

An wen muss ich mich wenden?

Ansprechpartner ist die für Ihren Wohnort zuständige Zuwanderungs-/Ausländerbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt. In der Regel ist die Einholung eines Termins erforderlich.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es können unterschiedliche Unterlagen notwendig sein. Auskunft hierüber erteilt die zuständige Zuwanderungs-/Ausländerbehörde.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren gemäß Aufenthaltsverordnung an. Auskunft hierüber erteilt die zuständige Zuwanderungs-/Ausländerbehörde.

Welche Fristen muss ich beachten?

Visumspflichtige Ausländerinnen und Ausländer müssen die für den weiteren Aufenthalt erforderlichen Aufenthaltstitel noch während der Gültigkeitsdauer des Visums beantragen, sofern eine Verlängerung in Betracht kommt.

Das gleiche gilt für die Verlängerung bereits erteilter Aufenthaltserlaubnisse.

Rechtsgrundlage

  • § 7 Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG),
  • Aufenthaltsverordnung (AufenthV),
  • § 5 Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern (Freizügigkeitsgesetz/EU - FreizügG/EU).

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Urheber

Zuständige Stellen

 

Großflecken 59, 24534 Neumünster

+49 4321 942-0

+49 4321 942-2326

auslaenderbehoerde@neumuen...

Öffnungszeiten

Digitale Terminvergabe:
https://termin.neumuenster.de/

Die Vorsprache ist grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Buchstabe Mb - N

+49 4321 942-2737

Buchstabe Au - D

+49 4321 942-2119

Buchstabe O - Ss

+49 4321 942-2491

Buchstabe E - I

+49 4321 942-2273

Geschäftszimmer der Ausländerbehörde

+49 4321 942-2785

Buchstabe J - Ma

+49 4321 942-2432

Buchstabe St - Z

+49 4321 942-2397

Abteilungsleitung

+49 4321 942-2477

Buchstabe A - At

+49 4321 942-2729

 

Düsternbrooker Weg 92 , 24105 Kiel

+49 431 988-0

+49 431 988-2833

poststelle@im.landsh.de

Webseite

Zurück zur Übersicht