Pflanzliche Abfälle nicht verbrennen

Die rechtlichen Grundlagen zum Verbrennen pflanzlicher Abfälle haben sich grundlegend geändert, informiert die Abteilung Natur und Umwelt.

Die Abfallentsorgungsbehörde der Abteilung Natur und Umwelt der Stadt Neumünster weist darauf hin, dass sich seit dem 11. Juni 2021 die rechtlichen Grundlagen zum Verbrennen pflanzlicher Abfälle grundlegend geändert haben.

Die neue Pflanzenabfallverordnung des Landes Schleswig-Holstein untersagt grundsätzlich das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen innerhalb zusammenhängend bebauter Ortsteile. Pflanzliche Abfälle aus Hausgärten müssen entweder vollständig durch Kompostierung oder durch Schreddern zu Mulchmaterial im eigenen Garten verwertet werden. Alternativ können die Pflanzenabfälle über die Biotonne entsorgt oder direkt beim Recyclinghof oder den Sammelplätzen des Technischen Betriebszentrums (TBZ), beim SWN-Wertstoffzentrum im Padenstedter Weg oder der Kompostierungsanlage der Organischen Müllabfuhr (O.M.A.) am Kreuzkamp 90 angeliefert werden.

Nur im sogenannten Außenbereich des Stadtgebiets dürfen im Einzelfall und unter bestimmten Bedingungen Pflanzenabfälle auf dem eigenen Grundstück verbrannt werden. Dazu ist eine vorherige Anzeige bei der unteren Abfallentsorgungsbehörde erforderlich. Weitere Information erhalten Interessenten im Umwelt-ABC unter dem Stichwort „Gartenfeuer“ oder bei Stefan Dunst unter der Rufnummer 04321 942 2610.