Hilfe in der Energiekrise

Gemeinsame Anlaufstelle für Energiekosten: Die Mitarbeiterinnen am Telefon im Jobcenter sind unter 04321 5586-100 erreichbar.

Stefanie Müller, Leistungssachbearbeiterin im Jobcenter, gehört zum Team derer, die mit Bürgern Termine vereinbart.
Stefanie Müller, Leistungssachbearbeiterin im Jobcenter, gehört zum Team derer, die mit Bürgern Termine vereinbart.

Die gestiegenen Energiekosten stellen einige private Haushalte vor neue Herausforderungen. Viele Menschen sorgen sich, z.B. die erhöhten Abschlagszahlungen für Gas nicht mehr finanzieren können.

Die Stadt Neumünster und das Jobcenter haben daher eine "Gemeinsame Anlaufstelle für Energiekosten“ im Jobcenter eingerichtet. Hier können Bürger/-innen, die bisher keine Sozialleistungen beziehen, einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.

Das Beratungstelefon ist ab Montag, 24. Oktober 2022,

unter der Telefonnummer 04321 5586-100

montags, dienstags, donnerstags und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr sowie donnerstags auch von 14:00 bis 18:00 Uhr zu erreichen. Hier bekommen Ratsuchende einen Termin für eine Beratung. Während des Besuchs im Jobcenter wird mit den Hilfesuchenden dann analysiert, ob und ggf. welche Leistungen für sie in Frage kommen. 

Es ist auch möglich, sich einen Beratungstermin persönlich am Empfang im Jobcenter geben zu lassen oder diesen online zu vereinbaren über die Homepage des Jobcenters (⇒ Termin zur Beratung gestiegener Energiekosten in der gemeinsamen Anlaufstelle).

Oberbürgermeister Tobias Bergmann: „Wir wollen keinen alleine lassen. Daher richten wir für alle Neumünsteranerinnen und Neumünsteraner diese Anlaufstelle ein. Hier können Sie sich fachkundig beraten lassen, damit Sie nicht in finanzielle Not geraten.“

Jene, die bereits Sozialleistungen nach dem SGB II, dem SGB XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, werden gebeten, die gemeinsame Anlaufstelle nicht anzurufen, sondern den Nachweis über die Gaspreiserhöhung beim Jobcenter (SGB II) oder bei der Stadt Neumünster (SGB XII und AsylbLG) (⇒ E-Mail-Kontakt: soziale-hilfen@neumuenster.de) zur weiteren Bearbeitung einzureichen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Erhöhung der Gaspreise nach aktueller Rechtslage keinen verändernden Einfluss auf den Anspruch auf Wohngeld hat.