Gartenabfälle nicht verbrennen

Aufgrund zahlreicher Anfragen in den vergangenen Tagen weist die Stadt Neumünster auf den Umgang mit Gartenabfällen und offenen Feuern hin.

Gartenabfälle nicht verbrennen!

Das Verbrennen von Abfällen wie Kunststoffverpackungen, Altpapier oder auch von Bau- und Abbruchhölzern ist grundsätzlich verboten. Dies gilt auch, wenn die Abbruchhölzer nicht lackiert oder imprägniert sind. In den genannten Fällen liegt eine unzulässige Abfallbeseitigung nach Abfallrecht vor. Werden sogar imprägnierte, lackierte Hölzer oder Teerpappe verbrannt, kann dies als Straftat verfolgt werden.

Das Verbrennen von Gartenabfällen, aber auch Brauchtumsfeuer oder Feuerschalen mit zugelassenem Brennmaterial (trockenes Holz im Stück) sind in städtischen Bereichen problematisch, da sich Nachbarn durch den Rauch belästigt fühlen. Darüber hinaus steht der bei der Verbrennung entstehende Feinstaub in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Sämtliche offene Feuer sollten auf ein Minimum reduziert werden, um auch die unnötige Freisetzung von klimaschädlichem Kohlendioxid zu vermeiden.

Nach der Landesverordnung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen dürfen pflanzliche Abfälle nur verbrannt werden, wenn diese nicht im eigenen Garten verwertet werden können. Grundsätzlich lassen sich jedoch die meisten Gartenabfälle durch Eigenkompostierung oder nach dem Schreddern wieder dem eigenen Garten zuführen und können so genutzt werden. Sollen die Abfälle nicht im eigenen Garten verwertet werden, steht die Biotonne für eine umweltfreundliche Verwertung der Gartenabfälle zur Verfügung. 

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Interessenten im Umwelt-ABC unter > Gartenfeuer sowie bei Stefan Dunst von der unteren Abfallentsorgungsbehörde unter der Rufnummer 04321 942 2610.