Ausstellung: Frauen im Widerstand

Mit der Ausstellung vom 10. - 27.03. stellt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand den weiblichen Widerstand zu NS-Zeiten in den Mittelpunkt der Erinnerung.

Asstellungsflyer: Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ausstellung vom 10.-15.3. im Museum Tuch + Technik, vom 16.3.-27.3. im Foyer des Neuen Rathauses. Ausstellungseröffnung am 6.3. um 17 Uhr im Museum Tuch + Technik.

Der Widerstand von Frauen gegen die nationalsozialistische Diktatur war vielfältig, risikoreich und mutig. Dennoch wurde er über Jahrzehnte hinweg in der öffentlichen Erinnerung nicht oder nur unzureichend gewürdigt.

Anlässlich des 80. Jahrestages des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 rückt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand den Widerstand von Frauen zwischen 1933 und 1945 in den Mittelpunkt der Erinnerung.

Der Deutsche Bundestag hat 2019 „den Mut und die Leistungen der Frauen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur“ ausdrücklich anerkannt und gewürdigt. Er förderte das Projekt zur weiteren Erforschung dieses Themas, dessen Ergebnisse nun in der Ausstellung gezeigt werden.

Im Zentrum stehen Lebensbilder von Widerstandskämpferinnen. Sie zeigen die gesamte soziale Breite und weltanschauliche Vielfalt des Widerstands gegen das NS-Regime.

Die Ausstellung wird am 6. März im Museum Tuch + Technik eröffnet und ist dann vom 16. bis 27. März im Rathaus-Foyer zu sehen. Sie ist eine Kooperation des Museums Tuch + Technik und der Gleichstellungsstelle der Stadt Neumünster.

Ausstellungsorte und -zeiten in Neumünster

10. März - 15. März 2026
Museum Tuch + Technik Neumünster

16. März - 27. März 2026
Foyer im Neuen Rathaus Neumünster

Ausstellungseröffnung

06. März 2026, 17 Uhr
Museum Tuch + Technik Neumünster

Mit einem Vortrag von Dr. Frauke Geyken, Historikerin und Publizistin.

Begleitveranstaltung

19. März 2026, 18 Uhr
Neues Rathaus Neumünster, Raum 1.8

Lesung mit Katja Ostheimer zu ihrem Buch „Aber ich bitte Euch alle um das Eine: Schämt euch unser nicht!“ über Elisabeth Schumacher im Widerstand der sogenannten „Roten Kapelle“.

 

  • Alle Termine sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.